Schule und Erziehung

Auf dem Beifahrersitz des Papstes gesessen

Nach der deutschsprachigen Messe im Petersdom versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reisegruppe zum gemeinsamen Erinnerungsfoto.Foto: Höffmann SchulreisenRom/ Brakel, 23.10.2019 Überwältigt von den Eindrücken in der „Ewigen Stadt“ sind 900 Bredenpilger nach einer Woche Aufenthalt jetzt aus Rom zurückgekehrt. „Sowohl auf unserem Campingplatz als auch bei den Aktivitäten in Rom war unglaublich viel positive Energie und Begeisterung zu spüren. Eine bewegende Reise!“, freute sich Schulleiter Matthias Koch nach seiner Ankunft in Brakel.

Die große „Bredengemeinde“ – bestehend aus Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, vielen Eltern sowie Ehemaligen und Freunden der Bündelschule – verlebte in der italienischen Hauptstadt etliche Gänsehautmomente: So durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise eine eigens organisierte deutschsprachige Messe im Petersdom mitfeiern. Zudem hat ein umfangreiches Ausflugsprogramm zu allen Sehenswürdigkeiten Roms, aber auch nach Assisi oder Pompeji intensive Eindrücke hinterlassen. Schülersprecher Jonas Hostmann aus der 10R: „Die Romfahrt gehört zum Besten, was ich an der Brede erleben durfte. Neben der unglaublichen Architektur in Rom war die Stimmung auf dem Campingplatz mein persönliches Highlight.“

Ein einmaliges Erlebnis: Thea Willeke und Henrike Winkler aus der 6Rb, Lotte Stork (Schwester von Sophie Stork aus der 7a) sowie Theo und Hugo Micus (Brüder von Ida Micus aus der 6Ra) durften mit Papst Franziskus im Papamobil mitfahren.Fotos: Höffmann SchulreisenEinmal dem Papst die Hand zu geben, das hatte sich Lotte Stork vor der Romfahrt ganz fest vorgenommen. Was aus diesem Wunsch tatsächlich werden sollte, hätte die Grundschülerin, deren Schwester Sophie die 7a der Brede besucht, wohl niemals zu träumen gewagt: Gemeinsam mit Thea Willeke und Henrike Winkler aus der 6Rb sowie Theo und Hugo Micus (Brüder von Ida Micus aus der 6Ra) durfte sie unmittelbar vor der Generalaudienz zu Papst Franziskus ins Papamobil steigen und ihn auf dem Weg durch Abertausende jubelnde Gläubige auf dem Petersplatz begleiten. Dem Oberhaupt über 1,3 Milliarden Katholiken so nah zu sein: Das werden die Fünf sicherlich niemals vergessen.

Nicole Gaentzsch, die 1994 an der Brede ihr Abitur abgelegt und schon den Kindergarten der Brede besucht hat, gehörte zu den mitreisenden Ehemaligen und schwärmte nach ihrer Rückkehr aus Rom: „Diese alte, tiefe Verbundenheit mit der Brede, die verschwindet auch nach 25 Jahren nicht: Das Bredenfeeling war sofort wieder da!“ Und Sandra Mikus, ehemalige Schülerin der Brede aus Gehrden, ergänzte: „Man war sofort wieder Teil einer großartigen Gemeinschaft.“

Konvoi aus 15 Bussen im Bredenweg be ider Abfahrt.Foto: Kai HasenbeinAnders als 2012, als die gesamte Schüler- und Lehrerschaft mit einigen Eltern und Gästen während der Schulzeit nach Rom gefahren ist, wurde die Reise diesmal in die Herbstferien verlegt und auf freiwilliger Basis durchgeführt. Die Aufsichtspflicht lag in den Händen der Firma „Höffmann Schulreisen“ aus Vechta. Schulleiter Koch: „Die äußere Organisation war dort in den besten Händen: Alles hat sehr gut funktioniert.“

Eingeladen waren diesmal auch alle Eltern, Ehemaligen sowie Personen, die sich der Schule verbunden fühlen. Dass sich insgesamt fast 900 Interessenten anmelden würden – mit diesem großen Erfolg hatte niemand gerechnet. Somit wurde der schon 2012 angedachte Turnus, dass jede Bredenschülerin und jeder Bredenschüler einmal während der Schullaufbahn die Gelegenheit erhalten sollten, an einer Romfahrt der Schule teilzunehmen, in diesem Jahr erstmals erfüllt. Und es wundert nicht, dass viele der Eltern und Gäste schon während der Rückfahrt bekundeten: „Beim nächsten Mal sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“

 

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