Schule und Erziehung

Ein Zeichen für Europa setzen

Europäische Flaggen und Symbole waren beim Kinderschminken sehr gefragt!Bad Driburg, 5.7.2017 Unter dem Motto „Ein Wir – ein Europa“ fand am Freitag, den 30. Juni 2017, am Gymnasium St. Xaver ein von Schülern, Eltern und Lehrern initiiertes Europafest statt. An selbstgestalteten Marktständen wurden Spiele zu einzelnen Staaten der Europäischen Union angeboten, die Wissenswertes vermittelten und die Besucher erfreuten. Auf diese Weise vermochte das Fest, − wenn auch nicht auf großer politischer Bühne, so doch im kleinen schulischen Rahmen − ein Zeichen für ein geeintes Europa zu setzen. Entsprechend wird auch der Erlös des Festes einem Projekt für rumänische „Eurowaisen“ des kirchlichen Hilfswerks „Renovabis“ zugutekommen.

Das Europafest begann um 14.30 Uhr mit einem Friedensgebet im Innenhof der Schule. Nach dem Erklingen der Europahymne, die eigens zu diesem Anlass von Schülern mit Blechbläsern einstudiert worden war und unter der Leitung von Frank Kieseheuer vom Turm der Schule aus gespielt wurde, erinnerte Schulleiter Dr. Peter Kleine an die Bedeutung, die der Friede für Europa angesichts vieler grausamer Konflikte insbesondere im zurückliegenden 20. Jahrhundert hat. Drei Schüler, die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften angehören, sprachen daraufhin ein Gebet, in dem Gott mit unterschiedlichen Namen angesprochen und um Frieden gebetet wurde. Mit einem gemeinsam gesungenen Kanon klang das interreligiöse Friedensgebet aus.

Die Bobby-Cars standen für das Rennen in Monte Carlo bereit.Neugierig schauten sich die Besucher anschließend nach den von den Schülern gestalteten Europaständen auf dem Schulgelände um, doch verhinderte plötzlich einsetzender Regen, dass das so mühevoll vorbereitete Fest draußen stattfinden konnte. Stattdessen flüchteten alle ins Innere des Schulgebäudes, wo aber durch gemeinsames Anpacken und gegenseitige Hilfe die Stände erneut auf den Fluren errichtet werden konnten.

Ganz unterschiedliche Spiele wurden hier angeboten. So konnten zum Beispiel im Rahmen eines großen Quiz die Kenntnisse über europäische Hauptstädte überprüft, auf Bobby-Cars Rennen im Stil von Monte Carlo nachempfunden, isländische Buchstaben gelegt oder in Kartons versteckte Modelle europäischer Sehenswürdigkeiten erfühlt werden. Wem im Anschluss nach einer Erfrischung zumute war, der kehrte in das Elterncafé im Schulfoyer ein, um gemütlich bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen das bunte Treiben im Schulgebäude auf sich wirken zu lassen.

Insgesamt zeigten sich viele Gäste mehr als erfreut über dieses gelungene Fest, an dem so viele helfende Hände ihren Anteil hatten. Darüber hinaus bringt aber auch die Tatsache, dass der Erlös der Veranstaltung einem Projekt für rumänische „Eurowaisen“ des kirchlichen Hilfswerks „Renovabis“ zugutekommt, zum Ausdruck, aus welchem Wunsch heraus die Idee eines solchen Festes entstanden ist: als Bürger eines geeinten Europas füreinander einzustehen.

 

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