Schule und Erziehung

"Ich bin, weil du bist!"

Die Klasse G8a mit ihrer Religionslehrerin Jutta Burdinski (l.) und der Gemeindereferentin Bettina Schmidt (r.) stellten am Aschermittwoch das neue Hungertuch vor.Paderborn, 14.3.2017 Das neue Misereor-Hungertuch des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri
ist ein ganz besonderes: es geht um Beziehung und Begegnung auf Augenhöhe. Deshalb trägt es den Titel "Ich bin, weil du bist". Das Bild und dieses Thema sprechen die Menschen an und bewegen sie.

Das haben auch die Schülerinnen der Klasse 8a erfahren, die das Hungertuch am Aschermittwoch im Domgottesdienst beeindruckend einführten und der Schulgemeinde vorstellten. Auf dem Tuch zu sehen sind zwei afrikanische Menschen, die sich respektvoll anschauen und dabei die Arme auf die Schulter des anderen legen; gemalt ist es in den Farben grün und gelb. Der Künstler hat sich in der Farbwahl inspirieren lassen von den beiden großen nigerianischen Flüssen, dem gelbscheinenden Niger und dem grünschimmernden Benue. Grün steht dabei für Schöpfung und gelb für das Göttliche.

Das Thema "Ich bin, weil du bist" kommt aus der afrikanischen Lebensphilosophie "Ubuntu" und meint, dass alle und alles miteinander in Beziehung stehen. Keiner steht und ist allein. Es gibt keine Kategorien, sondern alle sind an erster Stelle Menschen und Ebenbild Gottes. Dabei gilt es vor allem denen zu helfen, die am Rand stehen und nichts haben. Misereor ruft in der Fastenzeit vor allem dazu auf, für das afrikanische Land Burkina Faso zu spenden, um den Menschen dort zu helfen. Aber es geht auch um uns selber, und wie wir einander begegnen.

Foto und Text: B. Schmidt

 

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