Schule und Erziehung

Ehemalige Schüler prägten Jubiläumskonzert am Gymnasium St. Xaver

Während des Festkonzerts anlässlich seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens bot das Schulorchester unter der Leitung von Hans-Martin Fröhling einen beeindruckenden Klang. Bad Driburg, 6.12.2016 Welche Faszination Musik auf junge Menschen ausüben und wie sie sie für ihr weiteres Leben formen kann, wurde im Rahmen eines Festkonzerts spürbar, das anlässlich des fünfundzwanzigjährigen Bestehens des Schulorchesters des Gymnasiums St. Xaver in der Aula der Schule gegeben wurde. Viele ehemalige Schüler waren als Gastmusiker zugegen und prägten das Konzert in einer Weise, die vielen Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Das Schulorchester wurde im Jahr 1991 von Hans-Martin Fröhling gegründet. Seitdem muss der engagierte Musiklehrer Generationen von Schülern grundlegend für die Musik begeistert haben. Nicht anders dürfte zu erklären sein, weshalb sich so viele ehemalige Xaverianer anlässlich eines Festkonzerts zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen des Orchesters einfanden und ihre Verbundenheit mit diesem in einer Weise musikalisch zum Ausdruck brachten, die tief beeindruckte. Sei es bei Georg Friedrich Händels Wassermusik, einem Potpourri aus Michael Jackson-Songs oder Filmmusiken wie z. B. „Pirates oft he Carribean“: Das Orchester bot an diesem Abend einen Klang, der verblüffte und sprachlos machte.

Darüber hinaus beeindruckten ehemalige und derzeitige Schüler mit solistischen Beiträgen. Vorgestellt von Thomas Menger, der als Moderator aufschlussreich die Bedeutung der einzelnen Stücke herauszustellte, trugen sie im Wechsel mit dem Orchester einzelne „Kostbarkeiten“ aus der Musikgeschichte vor. So begeisterte Marian Prib am Klavier mit dem berühmten Walzer aus dem Film „My Sweet and Tender beast“. Vielleicht dürfte er eines Tages in die Fußstapfen des ehemaligen Schülers und Konzertpianisten Thomas Wypior treten, der das Publikum u. a. mit „Anitras Tanz“ aus der „Peer-Gynt-Suite“ von Edvard Grieg verzauberte. Karoline Flore spielte das Nocturne in Des-Dur von Claude Debussy und Julia Görmann bestach an der Querflöte mit der "Bourrée Anglaise" von Johann Sebastian Bach. Florian Gräf brachte dagegen den anspruchsvollen dritten Satz aus dem Trompetenkonzert Es-Dur von Johann Nepomuk Hummel zu Gehör.

Dass angesichts solch einer musikalischen Qualität und Bandbreite am Ende des Abends allen Musikern ein lang anhaltender Applaus gespendet wurde, dürfte wenig überraschen. Insbesondere galt der Beifall Hans-Martin Fröhling, der nach 25 Jahren nun die Orchesterleitung an seine jüngere Kollegin Janina Hüwe übergibt. Sie dürfte das Orchester ebenso hervorragend weiterführen, wie es ihr Vorgänger in der Vergangenheit getan hat. Dies wurde bereits im Rahmen einer Zugabe des Orchesters unter der Leitung von Janina Hüwe mehr als deutlich.

 

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