Schule und Erziehung

Im Team Projekte verwirklichen - Projektwoche am Gymnasium St. Xaver

Schüler entwickelten u. a. während der Projektwoche ein St. Xaver-Spiel. Paderborn, 01.07.2016 „Wir sind mit dem Ergebnis der Projektwoche vollauf zufrieden“, zieht Claudia Nolte, Mathematik- und Lateinlehrerin am Gymnasium St. Xaver, ein durchweg positives Fazit. Zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Janzing war sie für die Organisation der Projekttage verantwortlich, der sich ebenfalls angetan zeigt: „Was hier geleistet worden ist, das hat alle überrascht.“ So wurde u. a der Schulgarten um ein Arial für die Bienenstöcke erweitert, das Gartenhaus neu gestaltet, eine auf dem früheren Arial des Missionshauses gelegene Quelle freigelegt, Gartenmöbel gebaut, Diskussionsveranstaltungen über zeitpolitische Themen veranstaltet, sich auf die Spur von naturwissenschaftlichen Phänomen wie u. a. Einsteins Relativitätstheorie begeben, Filme und/oder Theaterstücke (zum Teil in Fremdsprachen) geschrieben und umgesetzt, Holzskulpturen verwirklicht, großformatige Bilder gemalt, für gesellschaftliche Themen couragiert eingetreten, Fahrten zu Museen oder historisch bedeutsamen Orten unternommen usw.

Eine auf dem ehemaligen Gelände des Missionshauses befindliche Quelle wurde wieder freigelegt. Dass all diese und viele weitere Projekte überhaupt erst möglich werden konnten, ist neben dem beharrlichen Einsatz von Schülern und Lehrern auch einer großen Anzahl an Unterstützern zu verdanken, die auf ganz unterschiedliche Weise halfen, einzelne Projekte umzusetzen: Geschäfte und Firmen spendeten Materialien. Das Stadtarchiv stellte ältere Jahrgänge regionaler Zeitungen zur Verfügung, die für die Teilnehmer eines Geschichtsprojekts von großem Interesse waren. Fair gehandelte oder aus der Region stammende Lebensmittel wurden für ein großes Picknick zur Verfügung gestellt. Einzelne Sachverständige und Experten standen Projekten mit ihrem Fachwissen zur Seite. Und Mütter und Väter unterstützten die Projektwoche, indem sie u. a. im Elterncafe mitarbeiteten und auf diese Weise dazu beitrugen, dass der Präsentationsnachmittag ein voller Erfolg wurde.

Dass alle Teilnehmer dementsprechend stolz auf das in ihrem Projekt Erreichte sind, steht außer Frage. Vor allem dürfte aber auch ein Aspekt von Bedeutung sein, der in Reflexionsrunden am Ende der Projektwoche immer wieder genannt wurde: die Gemeinschaft und der Teamgeist, der in vielen Projekten in einem besonderen Maße zu Tage getreten sei, - eine Erfahrung, die niemand vergessen dürfte.

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