Schule und Erziehung

A l’aise Breizh – Wie wir uns in der Bretagne wohl fühlten

L’amitié franco-allemande – Die ganze „Austauschmannschaft“ versammelt.Paderborn, 02.06.2016 Wunderschöne Tage erlebten 37 Schüler und drei Lehrer des Gymnasiums St. Xaver in der Bretagne. Sie besuchten ihre Partnerschule in Lannion und erfuhren vor Ort, was Gastfreundschaft bedeuten kann: die Herzlichkeit, mit der sie empfangen und eine Woche lang begleitet wurden, wird für viele unvergesslich sein, wie Schüler und Lehrer nach ihrer Rückkehr immer wieder zum Ausdruck brachten.

Nach 16 Stunden Busfahrt wurde die Partnerschule erreicht, an der alle Beteiligten sehr freundlich von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Dass Gastfreundschaft dabei in Frankreich auch durch den Magen geht, bemerkten viele schnell, indem sie erstaunt feststellten, dass viele Franzosen mittags und abends warm essen – zumeist mit mehreren Essensgängen. Doch nicht nur das Essen begeisterte Schüler und Lehrer, sondern auch die beeindruckende Landschaft, die auf Ausflügen in den Gastfamilien oder in der Reisegruppe entdeckt wurde, so etwa bei langen Spaziergängen am Strand.

Die Schönheit des Meeres und der bretonischen Landschaft begeisterte.Dass auf diese Weise die Sorge darüber, was einem im fremden Land erwarten würde, schnell verflog und vielmehr eine offene und positive (Entdecker-)Stimmung in der Luft lag, versteht sich von selbst. Sie trug dazu bei, dass in den folgenden Tagen begeistert sowohl die Partnerschule als auch die Sehenswürdigkeiten der Umgebung besucht wurden, so u. a. das riesige Meeresmuseum „Océanopolis“ in Brest, die „Île de Bréha“ oder das „schönste Dorf Frankreichs“ Ploumanac‘h, wobei sogar noch ein Blick auf das Schloss des deutschen Komikers und Schauspielers Dieter Hallervorden geworfen werden konnte. So vergingen die Tage wie im Fluge und viele verließen „ihre“ Familien am letzten Tag der Reise nur schweren Herzens, da man sich schon so aneinander gewöhnt hatte. Letzte Umarmungen und Küsse wurden ausgetauscht, dann wurde sich auf die Rückfahrt nach Bad Driburg begeben. Doch wie heißt es so schön: „Kein Abschied ist für immer!“ Und so freuen sich alle Beteiligten nun besonders auf den Gegenbesuch der Franzosen im September 2016.

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