Schule und Erziehung

Handwerkerfest Hildegardis-Schule Hagen

Dirk Wummel, Dompropst Joachim Göbel, Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, Schulleiter Dr. Christoph Jost und Architekt Wilhelm Teigelkötter besichtigten den Rohbau der Hildegardis-Schule in Hagen.pdpPaderborn/Hagen, 18.4.2016. (pdp). Die Hildegardis-Schule in Hagen richtet sich auf die Zukunft aus und stellt sich mit einem Neubau für die neuen Anforderungen auf. Am Samstag konnten die Gäste des Handwerkerfestes den Rohbau an der Zehlendorfer Straße bewundern und Einblicke in die Baupläne des Großprojekts des Gymnasiums des Erzbistums Paderborn nehmen. Die Neubauten werden mit alten Baustrukturen zusammengeführt, außerdem werden Unterrichtsräume umorganisiert durch die erweiterten Möglichkeiten.

Bereits zum neuen Schuljahr - im August 2016 - soll die neue Zweifach-Sporthalle ihrer Bestimmung übergeben werden und dem Schulsport zur Verfügung stehen. Zum Handwerkerfest kamen die Gäste im imposanten Rohbau der Sporthalle zusammen und wurden durch Schulorchester und Schulband schwungvoll begrüßt. Die Fertigstellung des Gesamtgebäudes ist für das zweite Halbjahr 2017 vorgesehen. Die Arbeiten am Schulgebäude, Cafeteria, Kapelle und Sporthalle befänden sich im Zeitplan, konnte das Architekturbüro Teigelkötter bestätigen.

Daher sprachen Schulleiter Dr. Christoph Jost und Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Schulabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn, den Handwerkern für ihre geleistete Arbeit auch großes Lob aus. Zugleich bedankte sich Jost bei den Anwohnern, für deren Geduld und Nachsicht trotz der Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme. Es freue ihn auch, dass der Schulträger – das Erzbistum Paderborn – die Investition finanziell ermögliche.

Beim Handwerkerfest am Samstag präsentierte sich das neue Schulgebäude der Hildegardis-Schule in Hagen in einem anspruchsvollen Rohbau.pdp„Das ist nicht irgendein Haus, sondern eine Schule ist ein Gebäude, in dem junge Menschen erzogen und geprägt werden, und das Gebäude prägt sie mit. Wir alle kennen das: wir kommen in ein Gebäude und fühlen uns wohl oder nicht. Gebäude haben eine Seele und eine Schule sollte eine starke Seele haben“, betonte Monsignore Joachim Göbel. Eine wertvolle, kostbare Schule, die nicht irgendwie hingesetzt werde, sondern durchdacht werde, mache die, die ein- und ausgehen, wertvoller und kostbarer als sie ohnehin schon seien.

Der Neubau der Hildegardis-Schule verleiht der Schule ein einheitliches Bild und wird nicht mehr Flickwerk verschiedener Bauabschnitte sein. Das Eingangsportal richtet sich zur Zehlendorferstraße aus. Hier entsteht auch die neue Kapelle, die den konfessionellen Charakter der Schule betont. Im zweigeschossigen Neubau werden die Fachunterrichtsräume gebündelt. Die Cafeteria bekommt eine Küche. Die multifunktionale Aula wird ausgebaut und bietet 400 Gästen Platz.

„Die Zusammenführung mit dem Teil des Altbaus sowie die Hanglage sind bei der Bauausführung die Besonderheiten“, erklärte Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, die neben Dompropst Monsignore Göbel und Dirk Wummel, Leiter der Finanzabteilung, unter anderem das Erzbistum Paderborn beim Handwerkerfest vertrat. Einen Zollstock mit dem Logo des Erzbistums Paderborn erhielten alle Handwerker als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit.

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