Schule und Erziehung

Leistungsstärke im MINT-Bereich eindrucksvoll dokumentiert

Die Preisträger der Wettbewerbe (v.l.): David Peters, Nico Stiewe, Simon Hake, Paul Suermann, Felix Wiedemeyer, Niklas Ussat, Julian Gonzales-Romo, Hannah Zeißler, Friedrich Wenisch, Emily Fleischhauer, Schulleiter Matthias Koch, MINT-Koordinatorin Birgit Niemann und Anna Laufer (auf dem Foto fehlt Mara Wiechers).Brakel, 22.2.2016 Die erfolgreiche Teilnahme zahlreicher engagierter Schülerinnen und Schüler an verschiedenen MINT-Projekten und -Wettbewerben wurde jetzt während des jährlichen Akademiemarktes durch Schulleiter Matthias Koch besonders herausgestellt. Ausdrücklich schloss er dabei die betreuenden Kolleginnen und Kollegen mit ein. 

Den Anfang machte dabei die Preisverleihung des Wettbewerbs „Heureka-Mensch und Natur“, ein Multiple-Choice Wettbewerb, der in jedem Herbst allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 an den Schulen der Brede angeboten wird. Er beinhaltete in diesem Jahr viele verschiedene naturwissenschaftliche Themen. An diesem Einstiegswettbewerb haben in diesem Jahr 40 Schülerinnen und Schüler der Realschule und des Gymnasiums teilgenommen. Als besonders erfolgreiche Teilnehmer erhielten auf dem Akademiemarkt Emily Fleischhauer aus der 7b, Anna Laufer aus der 7c, Felix Wiedemeier aus der 7b und Mara Wiechers aus der 7a Preise für die besten Ergebnisse in ihrer Jahrgangsstufe auf Schulebene. In der Jahrgangsstufe 8 konnten als Preisträger Paul Suermann (8d) Simon Hake (8c) Nico Stiewe (8d) und David Peters (8R) ausgezeichnet werden. Niclas Ussat aus der 8b hatte im Heureka-Wettbewerb so gut abgeschnitten, dass er sogar in der Landeswertung für Nordrhein-Westfalen den 3. Platz belegt hatte!

 

Angestoßen durch die Mint-Ag 7-10 haben sich Hannah Zeißler und Dion Gundlach an den naturwissenschaftlichen Adventskalendern beteiligt und so konnte Hannah für das sehr erfolgreiche Abschneiden bei Physik im Advent und Dion für die engagierte und zielstrebige Arbeit im Teckids-Adventskalender einen Preis am Akademiemarkt entgegennehmen.

 

Im Rahmen des Chemieprojektkurses der Oberstufe haben Julian Mischer, Nicolas Potthast, Niklas Christoph und Paul Aland (vorn v.l. mit Chemielehrer Michael Pott und Schulleiter Matthias Koch) an der Chemie Olympiade teilgenommen.Auch deutlich ältere Schüler aus der Q2 sind in diesem Jahr unter den Preisträgern im MINT-Bereich. Im Rahmen des Chemieprojektkurses der Oberstufe haben Paul Aland, Nicolas Potthast, Niklas Christoph und Julian Mischer an der Chemie Olympiade teilgenommen. Die ersten drei konnten sich sogar für die zweite Runde qualifizieren.

 

Während die 17 Teilnehmer der Internationalen Junior Science Olympiade und die Arbeitsgruppen des DeCheMax-Wettbewerbes noch auf ihre Ergebnisse warten, hat Julian Gonzales-Romo, der am Wettbewerb „Chemie, die stimmt“ – der Chemie-Olympiade für Schüler der 8. bis 10. Klassen – teilgenommen hatte, bereits sein erstes Ergebnis: Er hat die erste Runde sehr gut abgeschlossen und ist zur 2. Runde auf NRW-Ebene zugelassen, wo er sich mit den besten 30 Schülern des Landes trifft. Hier gilt es, sich einer Klausur zu unterziehen.

Friedrich Wenisch, der am Akademiemarkt abends noch sein Drehtürprojekt zu einem geschichtlichen Thema vorstellte, baute dann am folgenden Tag seinen Stand beim Jugend forscht-Wettbewerb im HNF auf, für den er dann abends mit einem 2. Platz in der Kathegorie Mathematik/Informatik ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung erhielt er für die Entwicklung einer Dokumenten-Sortiermaschine, die er – unterstützt durch das CoolMINT-Schülerlabor in Paderborn – gemeinsam mit Joris Kociemba vom Gymnasium Schloß Neuhaus vorstellen konnte. 

Der Feierstunde voran ging der alljährliche Akademiemarkt: Hier haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Drehtürprojektes monatelang zu den unterschiedlichsten Themen gearbeitet, geforscht, Ergebnisse zusammengefasst und bekamen nun die Gelegenheit, diese einem großen Publikum vorzustellen. Dabei ging es in diesem Jahr um physikalische Themen wie Unendlichkeit und Realität, Sternbilder und Astronomie, technische Themen wie das Programmieren in Java oder den Stressfaktor Smartphone, Geschichtliches wie die Aufarbeitung der Tulpenkrise in Holland oder die Ärzte zu Zeiten des Nationalsozialismus sowie dem Mahnmal Wewelsburg. Aber auch über biologische Fachthemen wie vergleichende Genbetrachtungen an Maus und Mensch sowie die Vorstellung der Ergebnisse zur Glasknochenkrankheit konnte man sich informieren. Themen wie griechische Mythologie, japanische Kampfkunst und die Faszination von Computerspielen zeigen, wie breit das Themenspektrum war, für welches sich die Drehtürschüler in diesem Jahr interessiert haben.

Erstmals konnte in diesem Jahr auch das Projekt Herausforderung vorgestellt werden. Hierbei hatte eine Gruppe von fünf Schülerinnen und Schülern der jetzigen Q1, die sich auf eine Teilnahme am Projekt beworben hatten und ausgewählt worden waren, die Aufgabe, in 78 Stunden mit 5€ pro Person und Tag von Bremen aus mit dem Fahrrad ohne technische Unterstützung den Weg nach Hause zu finden. Von ihren spannenden Erlebnissen berichteten sie anschaulich in Erzählung, Bild und Ton. Während des Akademiemarktes erhielten sie für ihre Leistung den „Kompetenznachweis Kultur“.

 

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