Schule und Erziehung

„Das war´s!?“

Der Abiturjahrgang 2015 des Gymnasiums St. Xaver zusammen mit ihren Jahrgangsstufenleitern Angela Kellersohn (1. Reihe rechts) und Sebastian Böttcher (1. Reihe links) sowie Schulleiter Dr. Peter Kleine (4. Reihe rechts). Bad Driburg, 25.6.2015 Ein Schulabschluss stellt zweifellos einen tiefgehenden Einschnitt im Leben dar, der Anlass bietet, auf das zurückzuschauen, was war. In gleicher Weise gilt es jedoch, den Blick nach vorn zu wagen und sich dabei bewusst zu machen, dass mit dem Abitur nicht nur etwas beendet ist, sondern etwas Neues beginnt, das aus dem Alten erwachsen kann. Überlegungen dazu wurden auf der Entlassfeier der Abiturientia 2015 am Gymnasium St. Xaver angestellt. Schließlich waren sich alle zu diesem Anlass erschienen Festredner in einem Punkt einig: Dass mit dem Erreichen des Abiturs ein neuer Schritt ins Leben gewagt werden könne!

Dies wurde schon zu Beginn des Festaktes deutlich: Die Abiturienten feierten zusammen mit Schulseelsorger Prälat Hans-Dieter Michel, ihren Angehörigen und Lehrern in der festlich geschmückten Schulkirche einen Gottesdienst, der unter dem Motto „Der Baum des Lebens“ stand. Dieser Leitgedanke brachte die Situation der Schüler zum Ausdruck, die einerseits zwar „Wurzeln gesetzt“ hätten, sich andererseits nun aber „mit ihren Ästen“ neu ausrichten könnten. Schulleiter Dr. Peter Kleine griff dieses Bild in seiner Begrüßung zur anschließenden Entlassfeier noch einmal auf: Das Gedicht „Ziehende Landschaften“ von Hilde Domin zitierend, empfahl er den Abiturienten, tief verwurzelt wie ein Baum zu bleiben, um sich aus einem inneren Halt und einer inneren Kraft heraus dem Leben zuzuwenden.

Es folgten Grußworte von der Vorsitzenden der Elternpflegschaft Margret Bauckmann, Bad Driburgs Bürgermeister Burkhard Deppe, Pfarrer Hubertus Rath und dem Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Matthias Kros, die allen Abiturienten zu ihrem großen Erfolg gratulierten und ihnen für die Zukunft alles Gute wünschten. Auch Schülersprecher Thomas Oelke schloss sich diesen guten Wünschen an und betonte einen auch allen Rednern wesentlichen Gedanken: Er machte deutlich, dass der wahre Erfolg wohl der sei, sich selbst zu verwirklichen und seine in den bisherigen Jahren gesammelten Träume und Wünsche in die Tat umzusetzen.

Die beiden Jahrgangsstufenleiter Angela Kellersohn und Sebastian Böttcher stellten in ihrem Beitrag den besonderen Gemeinschaftsgeist heraus, der in der Jahrgangsstufe geherrscht habe. Sie unterstrichen, dass die gegenseitige Toleranz und Offenheit wohl zu dem Erfolg beigetragen habe, der sich nachweislich in den guten Ergebnissen der Abiturprüfungen widerspiegle.   

Der Vertreter der Jahrgangsstufenpflegschaft Bernd Krumme ließ in seiner Rede die Schulzeit der Abiturienten Revue passieren. Auch die beiden Jahrgangsstufensprecher Ann-Sophie Antemann und Patrick Kurzen erinnerten in ihrem Beitrag an die vergangenen acht Jahre am Gymnasiums St. Xaver. Dabei brachten sie ihre Mitschüler und alle Gäste immer wieder mit Anekdoten aus dem Schulalltag zum Schmunzeln, um anschließend festzuhalten, dass die Herausforderungen, die die Abiturprüfungen zweifellos geboten hätten, alle Schüler mehr und mehr zusammengeschweißt hätten. Daraus zogen die beiden Vertreter der Jahrgangsstufe das Resümee, dass mit diesem reichen, in der gemeinsamen Schulzeit erworbenen Erfahrungsschatz nun auch die Zukunft bewältigt werden könne. Entsprechend unterstrich der nicht nur mit einem Ruf-, sondern auch einem Fragezeichen versehene Ausruf „Das war´s!?“ zu Beginn ihrer Rede, dass zwar einerseits mit dem Erreichen des Abiturs die Schulzeit offiziell beendet sei, dass aber andererseits vieles aus den gemeinsamen Jahren am Gymnasium St. Xaver bleiben und in der Zukunft weiter wachsen werde.

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