Schule und Erziehung

Schüler und Lehrer des St.-Ursula-Gymnasiums stimmten musikalisch auf das Fest ein

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer - alle beteiligten sich am Adventkonzert, so auch der Unterstufenchor des SUG.Attendorn, 17.12.2014 „Bringt die Stimmen zum Klingen und die Saiten zum Schwingen!“ Dieser Aufforderung ihres Schulleiters Markus Ratajski kamen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des St-Ursula-Gymnasiums beim traditionellen Adventskonzert in der Erlöserkirche nur allzu gerne nach. So erlebten die zahlreichen Zuhörer am vergangenen Montag nach einem beschwingten Auftakt durch Gabriel Meyer am Saxophon eine musikalisch angereicherte Stunde, in der sie durch die vielfältigen Vokal- und Instrumentalbeiträge auf das Fest eingestimmt wurden.

Ebenso groß wie Zahl der Interpreten war die unter der Gesamtleitung von Katharina Ruhrmann und Christoph Schulte gebotene stilistische Bandbreite von klassischen Kirchenlieder wie „Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“ bis zum inzwischen wohl ebenso untrennbar mit der Weihnachtszeit verbundenen Popsong „Last Christmas“ von der Gruppe WHAM, das von Rebekka Korte, Kimberley Reuber, Charlene Stutte und Pia Willeke als Sologesang vorgetragen wurde. Auch Moritz Zeppenfelds Interpretation von „The first Noel“ und Marie Piepersbergs Solo zu „Te Deum“ honorierten die Zuhörer mit viel Applaus. Einen emotionalen Höhepunkt bescherte ihnen Antonia Vogt, die mit ihrer gefühlvollen Stimme die Popballade „You’ve got a friend“ vortrug. Dies umso mehr, da sich diese gleich an eine von Christoph Schulte und Sabina Smok verfasste und vorgetragene Meditation zu einem ungewöhnlichen Weihnachtsbild anschloss, das der polnische Künstler Marius Kolodziej aus seinen Erinnerungen an die Zeit im Vernichtungslager Auschwitz gemalt hat. Mit ihren Worten erinnerten die beiden Kollegen, die selbst vor einem Jahr den Leistungskurs Geschichte bei einer Exkursion nach Auschwitz begleitet und einen Überlebenden getroffen hatten, daran, dass es leider auch heute noch viel zu viele Menschen gibt, die als politische Flüchtlinge oder Verfolgte oder auch aus anderen Gründen das Weihnachtsfest nicht in Frieden feiern können.

Stimmgewaltig präsentierten sich die auftretenden Chöre, ganz gleich ob es sich um den Unterstufenchor aus den Jgst. 5 und 6 oder die Vokalpraktischen Kurse der Jgst. Q1 und Q2 handelte. Ihr Repertoire reichte vom heiteren „Santa Claus is coming to town“ bis zum besinnlichen „Give me wings“. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger bei einigen Beiträgen durch Helena Hecke am Violincello, Dominik Pfeiffer an der Cajon und Maximilian Springob an der Trompete. Der Einladung in bekannte ebenso wie in unbekannte Lieder einzustimmen folgten die Zuhörer gern. Viel Applaus erhielten auch die Lehrerinnen und Lehrer, die mit einem kleinen Chor und einem Instrumentalensemble zum Gelingen des Konzertes beitrugen und besonders bei den jungen Schülern für großes Erstaunen über die Künste ihrer Lehrer sorgten. Mit einem gemeinsamen Lied aller Beteiligten mit den Zuhörern zur weltbekannten Melodie von „Pomp and Circumstances“ klang der Abend aus.

Die Mitwirkenden baten am Ende des Konzertes um eine Spende für die Aktion „Lasst uns nicht hängen – Gegen Kinderarmut“ der Evangelischen Kirche von Westfalen aus dem Jahr 2008, die von der Evangelischen Kirchengemeinde Attendorn weiter fortgeführt wird. Mit dem Geld wird u.a. Schulmaterial für bedürftige Kinder angeschafft.

 

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