Schule und Erziehung

Schulen der Brede gewinnen den UGO-Schulpreis 2014

Zur Breden-Delegation gehörten (v.r.n.l.): Wilfried Wollweber, Schulleiter Matthias Koch, Birgit Niemann, Anne Katrin Frischemeier, Diane Rheker, Marina Sander, Daria Schlüter, stellvertretende Schulleiterin Bärbel Lüttig, Jonas Heitland, Lennart Waldeyer, Maren Beuke, Anna Singer und Joachim Bischoff. Links im Bild: UGO-Vorstandsvorsitzender Thomas Koch©Kai HasenbeinBrakel/ Paderborn 4.7.2014 Die naturwissenschaftliche Koordinatorin Birgit Niemann nahm den Preis stellvertretend aus den Händen des UGO-Vorstandsvorsitzenden Thomas Koch entgegen. UGO bedeutet “Unternehmergruppe Ostwestfalen-Lippe e.V.”; der gleichnamige Preis wurde in diesem Jahr schon zum 27. Mal vergeben, seit zwei Jahren werden von der UGO auch Schulprojekte im MINT-Bereich ausgezeichnet.

Vorsitzender Thomas Koch würdigte vor allem die “Vielfältigkeit und Durchgängigkeit” des MINT-Konzeptes der Brede, welches den interessierten Gästen sodann von Birgit Niemann und der stellvertretenden Schulleiterin Bärbel Lüttig nahegebracht wurde.

Im MINT-Profil der Schulen der Brede, welches schulformübergreifend die naturwissenschaftlich-technischen Zusatzangebote der drei Schulen bündelt, werden die Bausteine des Mint-Bereiches zusammengefasst, die zusätzlich zum Fachunterricht von den Schülerinnen und Schülern angewählt werden können. Angefangen bei den Mint AGs der Unterstufe, die teilweise in Kooperation mit dem HEx-LAB der Hochschule OWL in Höxter durchgeführt werden, über die Breitenförderung durch zusätzlichen NaWi-Unterricht im Gymnasium sowie dem naturwissenschaftlichen Unterricht im Wahlpflichtbereich der Realschule und des Gymnasiums bis hin zum breiten Kursangebot der Oberstufe auf dem Weg in die Berufsausbildung oder ins Studium, welches auch Projekt- und Ergänzungskurse im naturwissenschaftlich-technischen Bereich der Sekundarstufe II umfasst, stellte Frau Niemann verschiedene Module vor. Hierbei wurde deutlich, dass viele der Bausteine in dieser Form innovative und neue Zugänge zu den Naturwissenschaften ermöglichen, da sie kontextorientiert und fächerübergreifend angelegt sind und den Schülern somit ein praktischen Einblick in die Anwendungsgebiete des im Fachunterricht erlernten Wissens vermitteln.

Elemente der individuellen Förderung sowie der Berufsorientierung der Schulen sind durchgängig mit dem MINT-Profil verzahnt, so dass sich für die Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen immer wieder neue, anders gestaltete Zusatzmöglichkeiten im MINT-Bereich ergeben.

Schülerinnen und Schüler zunächst spielerisch für die Naturwissenschaften zu interessieren, sie in der Mittelstufe zu motivieren und zu fördern und ihnen dann durch die Zusammenarbeit mit Partnern außerschulischer Lernorte Einblicke in das Berufsfeld der MINT-Berufe zu ermöglichen, stellt die Idee des Konzeptes dar, welches in dieser Form von den Juroren als vorbildliches MINT-Schulprojekt für förderungswürdige Aktivitäten der MINT-Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen ausgezeichnet wurde.

Text: Birgit Niemann und Kai Hasenbein

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