Schule und Erziehung

Friedrich-Wöhler-Preis an Dr. Stephan Kienast verliehen

Dr. Stephan Kienast (Mitte) bei der Preisverleihung auf dem Bundeskongress 2014 in Kassel. Kassel/Werl, 5.6.2014 Im Rahmen der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des 105. Bundeskongresses 2014 in Kassel hat MNU zum zehnten Mal den Friedrich-Wöhler-Preis verliehen. Dieses Jahr ging er an StD Dr. Stephan Kienast vom Ursulinengymnasium Werl für sein herausragendes Engagement, für seine vielfältigen Tätigkeiten zur Förderung des Chemieunterrichts auf der einen Seite sowie die intensive Förderung der Schülerinnen und Schüler auf der anderen Seite.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass die Arbeit von Herrn Dr. Kienast auch außerhalb von Werl so geschätzt und wahrgenommen wird. Wir gratulieren Herrn Dr. Kienast sehr herzlich zu diesem tollen Preis!“ so der Schulleiter der Ursulinenschulen Heinrich Kröger.

Der vom FCI gestiftete Friedrich-Wöhler-Preis in Höhe von 2.500 EUR wird im Zweijahresrhythmus in den geraden Jahren vom Deutschen Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e. V. (MNU) verliehen.

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Im Laufe der letzten Jahre hat Dr. Kienast am Ursulinengymnasium zahlreiche Sonderaufgaben übernommen und so die Schule und ihr naturwissenschaftliches Profil entscheidend geprägt. Nicht zuletzt die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule geht auf seine Initiative zurück. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Kienast seit über 15 Jahren in einer Kooperation im FachChemie mit der Universität Dortmund. „Seit über 10 Jahren arbeitet Dr. Kienast mit begeisterten Schülerinnen und Schülern in der „Chemie-Media-AG“ zusammen. Die Jugendlichen verbringen jede Woche zwei Stunden freiwillig zusammen in der Schule. Toll dass sein Engagement jetzt auf so viel Anerkennung auch außerhalb von unserer Schule findet!“ sagt der stellvertretende Schulleiter Konrad Beckmann.

Auch außerhalb des Ursulinengymnasiums ist er sehr engagiert. So arbeitet er seit über zehn Jahren in verschiedenen Projekten der fachdidaktischen Entwicklungsforschung in Kooperation mit den Universitäten Dortmund und Bremen mit. Er organisierte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung (Mülheim) die jährlich stattfindende „Tagung für ChemielehrerInnen im Erzbistum Paderborn“ (1999 - 2007).

Dr. Kienast ist Mitautor einer Reihe von Schulbüchern, Lehrerhandreichungen - auch Multimedia-Elementen - für mittlere Schulformen und Gesamtschulen. Seine Sicht von Chemieunterricht ist gekennzeichnet vom Bemühen, die Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht aufzunehmen. Dabei verliert er nicht aus dem Blick, dass Chemieunterricht dem Aufbau von anschlussfähigen Konzepten dient, jedoch nach wie vor vielerlei Lernhürden aufweist. Hieraus resultiert seine intensive Auseinandersetzung mit empirischer Lehr-Lernforschung, insbesondere mit Schülervorstellungen und Lernprozessen. Diese Sichtweise hat auch seine einschlägige Promotion geprägt und ist für alle Projekte, an denen er beteiligt ist, eine fruchtbare Bereicherung.

Die Expertise von Dr. Kienast wird daher von Kolleginnen und Kollegen genauso wie von kooperierenden Fachdidaktikern immer wieder angefragt und geschätzt.

„Seine zahlreichen Aktivitäten und sein persönlich bescheidenes und freundliches Auftreten machen Herrn Dr. Kienast zu einem geschätzten und beliebten Kollegen im Kollegium“ so Schulleiter Konrad Beckmann, der sich mit der gesamten Schule über den Preis sehr freut.

 

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