Schule und Erziehung

Plastik der heiligen Hildegard für die Hildegardis-Schule in Hagen

Die von Karlheinz Oswald geschaffene Bronzeplastik der heiligen Hildegard von Bingen ist für den Innenhof der Hildegardis-Schule in Hagen bestimmt. (v.l.n.r.:) Monsignore Joachim Göbel, Dr. Christoph Jost, Karlheinz Oswald, Professor Dr. Christoph Stiegemann. Paderborn, 17.3.2014 (pdp). Es gibt nur zwei Exemplare der vom Künstler Karlheinz Oswald geschaffenen Skulptur der heiligen Hildegard von Bingen: Eine findet sich vor der Kirche des Benediktinerinnenklosters St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen, die zweite ist für den Innenhof der Hildegardis-Schule in Hagen bestimmt. Am Freitag, 14. März 2014, brachte der in Zürich lebende Künstler die 1,60 m hohe Bronzeplastik nach Paderborn, wo sie vom Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat, Monsignore Joachim Göbel, dem Direktor des Erzbischöflichen Diözesanmuseums, Professor Dr. Christoph Stiegemann, und vom Leiter der Hildegardis-Schule in Hagen, Dr. Christoph Jost, in Empfang genommen wurde.

Für eine Ausstellung über die heilige Hildegard von Bingen hat Karlheinz Oswald 1998 die beiden existierenden Plastiken geschaffen. Er freut sich, dass seine zweite Figur nun beim vom Erzbistum Paderborn getragenen Gymnasium in Hagen stehen wird. Die Statue werde Lehrer, Schüler und Eltern an die Namenspatronin erinnern, so Monsignore Göbel. Im neuen Innenhof der Schule werde sie ihren würdigen Platz finden, vom Eingangsbereich für alle gut sichtbar, freut sich Dr. Jost als Schulleiter. „Die 850 Schülerinnen und Schüler werden sich ebenso wie die 70 Lehrerinnen und Lehrer über die Statue freuen, wenn sie zu uns nach Hagen kommt." Aufgrund von Baumaßnahmen an der Schule wird die Statue zunächst im Archiv des Erzbischöflichen Diözesanmuseum aufbewahrt, um dann zur Hildegardis-Schule zu wechseln.

Die heilige Hildegard von Bingen (1098 – 1179) lebte als Benediktinerin zunächst im Kloster Disibodenberg, später im von ihr erbauten Kloster Rupertsberg an der Nahemündung, von wo aus sie auf der anderen Rheinseite auch das Kloster Eibingen gründete. Berühmt wurde sie nicht nur durch ihre umfangreichen theologischen, visionären, natur- und heilkundlichen sowie dichterischen Schriften, vielmehr auch als Beraterin vieler hoher geistlicher und politischer Würdenträger ihrer Zeit.

Das Erzbistum Paderborn übernahm 1999 die Trägerschaft der von Augustiner Chorfrauen gegründeten Hildegardis-Schule und sicherte damit den dauerhaften Fortbestand eines Gymnasiums, das zu einem geschätzten und nachgefragten Bestandteil der Hagener Bildungslandschaft geworden ist. (pdp-n-14.03.2014)

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