Schule und Erziehung

Große Freude am Ursulinengymnasium in Werl über Preisverleihung

Schulleiter Heinrich Kröger (l.) gratuliert Dr. Stephan Kienast zur Preisverleihung.Paderborn/ Werl 24.1.2014 Dr. Stephan Kienast, Studiendirektor am Ursulinengymnasium Werl und seit 1998 als Lehrer dort tätig, ist Mitarbeiter an zahlreichen Projekten zur Curriculumentwicklung sowie Mit-Autor mehrerer Schulbücher, erhält 2014 den Friedrich-Wöhler-Preis des MNU (Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e. V.) für besondere Verdienste um den Chemieunterricht. Der Förderverein MNU vergibt auf seinen Jahreskongressen alle zwei Jahre den Friedrich-Wöhler-Preis. Dieses Jahr wird der Preis am 12. April im Rahmen des MNU Bundeskongresses in Kassel an Dr. Kienast überreicht. Traditionell nehmen an dieser Tagung über 1000 Mitglieder teil. 

„Wir freuen uns außerordentlich, dass die Arbeit von Herrn Dr. Kienast auch außerhalb von Werl so geschätzt und wahrgenommen wird. Wir gratulieren Herrn Dr. Kienast sehr herzlich zu diesem tollen Preis!“ so der neue Schulleiter der Ursulinenschulen Heinrich Kröger. 

Im Laufe der letzten Jahre hat Herr Dr. Kienast am Ursulinengymnasium zahlreiche Sonderaufgaben übernommen und so die Schule und ihr naturwissenschaftliches Profil entscheidend geprägt. Nicht zuletzt die Auszeichnung als MINT-freundliche Schule geht auf seine Initiative zurück. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Kienast seit über 15 Jahren in einer Kooperation im Fach Chemie mit der Universität Dortmund. „Seit über 10 Jahren arbeitet Dr. Kienast mit begeisterten Schülerinnen und Schülern in der „Chemie-Media-AG“ zusammen. Die Jugendlichen verbringen jede Woche zwei Stunden freiwillig zusammen in der Schule. Toll dass sein Engagement jetzt auf so viel Anerkennung auch außerhalb von unserer Schule findet,“ sagt Schulleiter Konrad Beckmann.

Auf die Initiative von Dr. Kienast gehen auch verschiedene andere Projekte an den Ursulinenschulen zurück: ein naturwissenschaftlichen Wettbewerbs namens EXKURS („Experimentelle Knobeleien an den Ursulinenschulen“ seit 2011) bei dem die Schüler kleine Knobeleien lösen sollen, eine Reihe namens PRIMUS („Primarschulen an den Ursulinenschulen“), in der Grundschüler an verschiedenen Terminen in die Schulen kommen und kleine, kontextbezogenen Experimente in den neuen naturwissenschaftlichen Räumen der Ursulinen durchführen. Dies geschieht unter Anleitung von älteren Schülern aus der Chemie-Media-AG und macht den Kleinen wie den Großen viel Vergnügen.

2013 gewann Dr. Kienast mit dem Q2-LK Chemie den 1. Preis bei einem Wettbewerb der Bayer AG.Dr. Kienast hat die vorbildlichen Curricular erstellt und mit zahlreichen Unterrichtsreihen als gute Quelle für seine Kollegen bereitgestellt. Innerhalb des Kollegiums der Ursulinenschulen hat Dr. Kienast sich in zahlreichen Arbeitsgruppen engagiert und ist oft im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen über neue Unterrichtsformen. 

Wegen dieser hervorragenden Leistungen und auch des Einsatzes der Kolleginnen und Kollegen gelingt es den Ursulinen auch regelmäßig, Leistungskurse im Fach Chemie einzurichten. Dr. Kienast motiviert die Schüler auch zur Teilnahme an Wettbewerben und so haben Schüler seines Q2-LKs gerade am 21.9.2013 den mit 2500 € dotierten ersten Preis bei einem Wettbewerb der Bayer AG gewonnen.

Auch außerhalb des Ursulinengymnasiums ist Stephan Kienast sehr engagiert. So organisierte er in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerfortbildung (Mülheim) die jährlich stattfindende „Tagung für ChemielehrerInnen im Erzbistum Paderborn“ (1999 - 2007), er koordinierte das Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Chemie im Kontext“ für das Land NRW sowie das Nachfolgeprojekt der Bezirksregierung Arnsberg (2003- 2007). Er konzipiert in der Projektgruppe „Partizipative Aktionsforschung“ unter Leitung von Prof. I. Eilks (Uni Dortmund, Bremen) Unterrichtsmodule für den Chemieunterrichtin der Sekundarstufe I, er war Fachberater für das Fach Chemie bei der Bezirksregierung Arnsberg, Autor für den Cornelsen-Verlag und den STARK – Verlag. Als Organisator und/oderReferent war er bei mehr als 20 Fortbildungsveranstaltungen tätig und auch seine Publikationsliste umfasst mehrere Seiten.

„Seine zahlreichen Aktivitäten und sein persönlich bescheidenes und freundliches Auftreten machen Herrn Dr. Kienast zu einem geschätzten und beliebten Kollegen im Kollegium“, so Schulleiter Konrad Beckmann, der sich mit der gesamten Schule über den Preis sehr freut.

Informationen zum MNU:

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Unterricht in den MINT-Fächern interessanter und attraktiver zu gestalten. Er nennt sich selber „Lobbyist für guten Unterricht in den MINT-Fächern“. Der Bundeskongress in Kassel bietet neben Vorträge und Workshops für Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen in den MINT-Fächern, interessante Diskussionen, Posterpräsentationen, Lehr- und Lernmittelausstellung sowie Exkursionen (Industriebetriebe, außerschulische Lernorte, Museen, Sehenswürdigkeiten der Stadt und Region)

Weitere Informationen zum Verein unter www.mnu.de und zum Kongress unter http://www.bundeskongress-2014.mnu.de .

 

 

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