Schule und Erziehung

Schulen der Brede: Monsignore Franz-Josef Hövelborn tritt seinen Ruhestand an

Schulleiter Dr. Molitor (sitzend li.) verabschiedete sich vom Schulseelsorger Franz-Josef Hövelborn (sitzend re.). Besondere Gäste des Rektors während des Abschlussgottesdienstes waren Pfarrerin Annette Düpree sowie die Pastoren Ekkehard Remmel, Detlef Stock Wilhelm Koch, Ludger Grewe, Siegfried Schink (v.l.). Brakel, 8.8.2013 Nach 28 Jahren segensreichen Wirkens wurde am letzten Schultag der geistliche Rektor der Schulen der Brede, Monsignore Franz-Josef Hövelborn, in den Ruhestand verabschiedet: "Sie sahen in jeder Schülerin und jedem Schüler einen kostbaren Menschen, der und dem sich zuwenden Ihr zuvorderstes Anliegen war", würdigte der Schulleiter der Schulen der Brede, Dr. Friedhelm Molitor, die Leistungen des Schulseelsorgers, der am Ende der Zeremonie von Eltern, Schülern, Lehrern und Gästen mit großem Applaus bedacht wurde.

Die Schulgemeinschaft hatte sich zum Verabschiedungsgottesdienst in der großen Turnhalle versammelt, um Franz-Josef Hövelborn die besten Wünsche für den Ruhestand in seiner Funktion als Lehrer und Rektor an den Schulen der Brede mitzugeben. Dr. Molitor stellte bei dieser Gelegenheit die Fülle an guten Eigenschaften des Rektors heraus und erwähnte in diesem Zusammenhang auch dessen große Kollegialität und Unvoreingenommenheit allen gegenüber: "Sie waren stets bereit, sich einzulassen und mitzuwirken an jeder Art positiver Gemeinschaftsarbeit."

"Ihr Amt, vor allem aber auch die Art und Weise, wie Sie es ausgefüllt haben, wird fehlen", sagte Frank Spiegel stellvertretend für die Elternpflegschaft sowie für den Diözesan- und Bundesverband der Katholischen Elternschaft Deutschlands. "Wir Eltern wünschen uns einen Menschen, der Ihren Platz einnimmt, der Ihnen nachfolgt. Menschen wie Sie sind es, die das Profil einer Schule wie jener, die Sie nun verlassen, nachhaltig prägen."

Gerhard Krombusch als Leiter des "Instituts für Religionspädagogik und Medienarbeit" überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Generalvikariats des Erzbistums Paderborn: "Sie waren ein exzellenter Übersetzer der Frohen Botschaft und lebten Glaubwürdigkeit und Authentizität." Dabei sei Rektor Hövelborn seinen Ansprüchen an guten Unterricht und ansprechende Gottesdienste immer in besonderer Weise gerecht geworden.

Die Schülervertretung der Schulen der Brede schenkte dem Rektor Lavendel-Sträucher für den Vorgarten des Rektorats, die sogleich unter Mithilfe von Schülern und Lehrern eingepflanzt wurden. Gerührt verabschiedete sich Rektor Hövelborn am Ende des Gottesdienstes von allen Anwesenden: "Mein Dank gilt an erster Stelle dem guten Gott, der mir das alles geschenkt hat, und auch allen anderen guten Menschen, die mich begleitet und mir vieles ermöglicht haben." Schon als Kind habe er sich gewünscht, Lehrer zu werden. Dabei habe er stets die Absicht verfolgt, "die Menschen in die Lage zu versetzen, selbstständig werden zu können, ihren eigenen Weg zu gehen, nicht irgendwelchen Befehlen oder Ordnungen zu gehorchen. Dies galt für das Wissen, aber auch für den Glauben."

Besonders freute er sich auch über die zahlreichen Geschenke anlässlich seiner Verabschiedung: Die Elternschaft überreichte ihm ein Apfelbäumchen, die Schülerschaft Lavendel-Sträucher für den Vorgarten des Rektorats, seiner ehemaligen Wirkungsstätte. Seine Kolleginnen und Kollegen versüßten Rektor Hövelborn den Ruhestand mit einer Gartenbank, in die ein Breden-Logo eingearbeitet worden ist. Die gesamte Schulgemeinschaft übergab außerdem ein von allen Klassen und Stufen gestaltetes Erinnerungsbuch. 

Franz-Josef Hövelborn, aufgewachsen im sauerländischen Menden, studierte in Paderborn, Freiburg und Würzburg, legte 1975 sein Staatsexamen ab und wurde 1979 zum Priester geweiht. Seit 1985 versieht er an der Brede seinen Dienst. Künftig wird Franz-Josef Hövelborn die Arbeit des Pastoralen Raums "Brakeler Land" unterstützen und auch an der Brede aushelfen. Zudem bleibt er Seelsorger für die Schwestern des Klosters Brede und Pfarradministrator in der Pfarrei St. Katharina Rheder.

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