Schule und Erziehung

Sumba AG der St.-Ursula-Realschule (Attendorn) erhält Social Award 2012

Schülerinnen und Schüler der AG mit dem 2. Konrektor Rudolf Schmidt (l.) sowie den Vertreter der Volksbank Bigge-Lenne Frank Segref (v.r.n.l.), Ralf Warias und Beate Przybylek.Attendorn, 20.6.2012 Am Ende war es fast so spannend wie die Oscar-Verleihung. Als es dann hieß: "Und der Gewinner ist die Sumba AG der St.-Ursula-Realschule Attendorn", war der Jubel bei den Schülerinnen und Schülern groß. Die AG, die sich schon seit Jahren unter der Leitung des 2. Konrektors Rudolf Schmidt für ein Wohn- und Schulprojekt für Mädchen auf der indonesischen Insel Sumba engagiert, erhält den Social Award 2012 der Volksbank Bigge-Lenne. 

"Damit ehren wir Projekte, die sich besonders für das Gemeinwohl stark machen", erklärte Frank Segref, der als Abteilungsleiter für Marketing und Kommunikation gemeinsam mit Regionaldirektor Ralf Warias und Kundenberaterin Beate Przybylek die Auszeichnung in einer Attendorner Pizzeria vornahm. Neben einer Urkunde und einem Anhänger für jeden Schüler gab es 150 Euro, die - wie alle Einnahmen, die die AG erzielt - dem Sumba-Projekt zugute kommen.

Lohn für starkes Engagement

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 28 Schulen, Vereine und Organisationen für den Social Award beworben oder wurden vorgeschlagen wie die AG der St.-Ursula-Realschule. Im "Finale" musste sich die Jury dann zwischen dem Projekt der St.-Ursula-Realschule und dem des schwesterlichen St.-Ursula-Gymnasiums entscheiden. Die Wahl fiel schließlich auf die Realschule. Herr Schmidt als Leiter und Initiator der Sumba AG freute sich mit den Schülerinnen und Schülern: "Über die Jahre haben schon viele Kinder eine Menge Engagement und Herzblut in die AG und ihre einzelnen Projekte mit
eingebracht, dass sie sich diese Würdigung wirklich verdient haben."

Über das Schuljahr verteilt sammelt die Sumba AG immer wieder zum Beispiel über die Kinderbetreuung beim Kreativmarkt in Attendorn oder den Sponsorenlauf im Rahmen des Ursulafestes Geld für das Projekt. Seit dem Start im Jahr 1999 sind durch das Engagement der Schülerlinnen und Schüler der St.-Ursula-Realschule für Sumba so bereits über 130.000 Euro zusammen gekommen. Mit dem Geld wird Mädchen in der Region Bildung und Unterkunft ermöglicht. Bisher konnten zum Beispiel bereits fünf so genannte Asramen, Wohnheime, mitfinanziert und die Renovierung und Ausstattung bestehender Wohnheime unterstützt werden.

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