Schule und Erziehung

Marienschule und St.-Franziskus-Berufskolleg (Hamm): Neue Doppelturnhalle eingeweiht

Domkapitular Joachim Göbel weihte die neue Turnhalle ein.Hamm, 24.4.2012 Im Beisein der Schulgemeinde und der Öffentlichkeit segnete Domkapitular Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat, die neue Doppelturnhalle. Sie wird zukünftig von den beiden Schulen des Erzbistums Paderborn, der Marienschule und dem St.-Franziskus-Berufkolleg gemeinsam genutzt. Mit der Einweihung der neuen Turnhalle begeben sich beide Schulen auf ein neues Terrain, denn das Gebäude ermöglicht eine weitergehende Kooperation der Schulen und auch der Lehrkräfte und unterstreicht die Bedeutung des katholischen Schulstandorts in Hamm.

„Der Mensch, eine Einheit von Leib, Seele und Geist“

In seiner Einweihungsansprache stellte Prälat Joachim Göbel das Thema des Leitbildes katholischer Schulen „Der Mensch, eine Einheit von Leib, Seele und Geist“ in den Mittelpunkt. Katholische Schulen verstehen die Erziehung dahingehend, den Menschen als Ganzheit anzunehmen, dazu gehören neben den künstlerischen Talenten auch sportliche Betätigungen. Mit der neuen Turnhalle sind den beiden Schulen neue Möglichkeiten eröffnet.

In ihrer Begrüßung hatten der Schulleiter des St.-Franziskus-Berufskollegs, Josef Brockmeyer, sowie der Schulleiter der Marienschule, Wolfgang Vonstein, einen Dank an alle verbunden, die  bei der Planung und Erstellung der Turnhalle beteiligt waren. Besonderer Dank galt dem Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, Herrn Prälat Göbel, der Dombaumeisterin Emanuela Freiin von Branca und dem Architekturbüro Anding mit dem verantwortlichen Architekten Herrn Schiffers. Aber auch die Sparkasse und der Förderverein der Marienschule, deren Spenden die Kletterwand in der Halle erst ermöglichten, wurden hervorgehoben.

Bedeutung der beiden Schulen für die Stadt Hamm

Die Marienschule und das St.-Franziskus-Kolleg sind katholische Angebotsschulen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hamm. Daher war es selbstverständlich, dass auch der Oberbürgermeister der Stadt, Thomas Hunsteger-Petermann, besonders begrüßt wurde.

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann ging ergänzend auf den hervorragenden Ruf der beiden Schulen in der Stadt ein, wies auch auf die Erhaltung des Schulstandortes durch das Erzbistum hin, betonte aber ebenso, dass in Zusammenarbeit von Stadt, Erzbistum und den Schulen durch die Turnhalle eine Aufwertung des Wohnviertels gelungen sei.

Bauen mit Hindernissen

Wilhelm Sebastian Anding vom verantwortlichen Architketurbüro berichtete in einer kurzen Rückschau über die Planung und die Bauausführung. Er sprach den städtebaulichen Kontext an und erinnerte aber auch an die aufgetretenen Umweltprobleme durch das Auffinden von Öltanks. Gleichzeitig verwies er auf die historische Dimension des Grundstückes, da in der Bauphase auch ein mittelalterlicher Brunnen gefunden worden war. Wie sehr der Umweltgedanke, analog dem Leitbild der katholischen Schulen im Erzbistum Paderborn, Rechnung getragen wurde, zeigte der Satz: „Mit dem Schweiß der SportlerInnen wird das Gebäude geheizt“.

Dankesworte der Vertreter der Schulpflegschaft und des Fördervereins der Marienschule sowie der Schülervertreter beider Schulen schlossen sich an. Herr Grewe, Vorsitzender des Fördervereins der Marienschule, dankte besonders den Eltern, ohne deren Spenden Teile des Projektes so nicht möglich gewesen seien.

Begleitet wurden die Grußworte durch die Bläsergruppen der Jahrgangsstufen 5 und 6 der Marienschule und durch tänzerische Darbietungen. Neben der körperlich anspruchsvollen Vorstellung der Breakdance-Gruppe war die Darbietung der Handicap-Dancer, einer Tanzgruppe der Lebenshilfe, die auch Nutzer der Turnhalle ist, ein Highlight des Nachmittags. Begeistert begleiteten die Anwesenden die Tänzer durch rhythmisches Klatschen. Ein Stehempfang im Foyer der Marienschule rundete die gelungene Veranstaltung ab.

 

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