Schule und Erziehung

Schüler in Identitätsentwicklung und Kreativität stärken: BDKJ übernimmt Ganztags- und Betreuungsangebote an den Michaelsschulen Paderborn

Paderborn, 21.9.2011 Bereits seit dem Beginn des Schuljahres 2010 arbeiten das Erzbistum Paderborn und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) an den Schulen in Trägerschaft des Erzbistums zusammen. Der BDKJ-Diözesanverband Paderborn hat nun auch an Realschule und Gymnasium St. Michael in Paderborn die Trägerschaft der pädagogischen Übermittagsbetreuung und des außerunterrichtlichen Ganztags- und Betreuungsangebotes übernommen.

Das pädagogisches Team mit der Referentin Viola Maria Seifert (3.v.l.) hat die Arbeit an den Michaelsschulen aufgenommen.„Als Kooperationspartner erhält katholische Kinder- und Jugendarbeit die Chance, ihre Inhalte durch Angebote im Umfeld von Schulen weiterzugeben“, freut sich BDKJ-Diözesanvorsitzende Kathrin Jäger. Diese Form des Engagements eröffne die Chance, Kinder und Jugendliche im Lebensfeld Schule zu erreichen. Auch Schulleiterinnen Elisabeth Cremer (Gymnasium) und Gertrud Oppenhoff (Realschule) unterstützen das Projekt. „Wir freuen uns, den Schülerinnen weiterhin eine verlässliche Betreuung im Nachmittagsbereich bieten zu können, die neben dem Blick auf die Hausaufgaben vor allem kreative Aspekte in den Mittelpunkt rückt“, so Schulleiterin Oppenhoff.

Vom Kooperationsprojekt profitieren bereits die Realschule und das Gymnasium St. Ursula in Attendorn, das Mallinckrodt-Gymnasium Dortmund, die Hildegardis-Schule Hagen, die Marienschule Brilon, die Realschule St. Walburga Meschede, Marienschule Hamm und das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg. BDKJ und Erzbistum erhoffen sich, dass bereits bestehende Kooperationsformen ausgebaut sowie neue Formen der Zusammenarbeit erprobt werden. Durch die Trägerschaft stellt der BDKJ einen Rahmen zur Verfügung, in dem sowohl dessen zehn Mitgliedsverbände als auch andere Akteure im regionalen pastoralen Raum Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Schule sammeln und intensivieren können. „Mit seinen zehn Mitgliedsverbänden bildet der BDKJ eine große Vielfalt der Interessen von Jugendlichen ab“, berichtet Viola Maria Seifert, zuständige Referentin für Schule und Jugendarbeit beim BDKJ. Die Jugendverbände können sich an den einzelnen Schulen mit verschiedenen Programmpunkten engagieren und somit können die Schüler von dieser Vielfältigkeit Katholischer Jugendarbeit profitieren.

Der BDKJ will im Zusammenspiel mit Lehrern, Schulsozialarbeitern und Schulseelsorgern die Förderung der ganzheitlichen Bildung und die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt des Projektes stellen. Eine wichtige Handlungsgrundlage bietet dabei die Perspektive 2014, das von Erzbischof Hans-Josef Becker initiierte pastorale Arbeitsprogramm. Entsprechend dieses Programms richtet sich das Kooperationsprojekt an einer „Pastoral der Berufung“ aus und orientiert seine Aktivitäten an den vier Leitlinien: „Glauben verkünden“, „Diakonisch handeln“, „Missionarisch Kirche sein“ und „Berufungen wecken“.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände. Im Erzbistum Paderborn gehören ihm zehn Mitgliedsverbände und über sie rund 70 000 Kinder und Jugendliche an.

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