Schule und Erziehung

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ OStD’ Elisabeth Cremer wird offiziell als neue Schulleiterin am Gymnasium St. Michael (Paderborn) eingeführt

Sr. Veronika Maaßen, Oberin der Augustiner Chorfrauen, gratuliert Elisabeth Cremer (li.) zur neuen Aufgabe.Paderborn, 14.7.2011. Ein vielfältiges und liebevoll gestaltetes Rahmenprogramm prägte die feierliche Amtseinführung der neuen Schulleiterin des Gymnasiums St. Michael, Frau OStD’ Elisabeth Cremer, in der Aula der Schulen St. Michael. Frau Cremer ist bereits seit 30 Jahren mit den Fächern Deutsch, Geschichte und katholische Religion am Gymnasium als Lehrkraft tätig. Vor einem Jahr übernahm sie zunächst kommissarisch die Stelle der Schulleitung von OStD Stefan Zingler, der zum Erzbischöflichen Generalvikariat wechselte.

„Fais le grandir“ – dieser Gedanke des Ordensgründers der Augustiner Chorfrauen, Pierre Fourier, war ein Leitmotiv der Amtseinführung und verdeutlichte auf diese Weise auch die christliche Verwurzelung der neuen Schulleitung, die die ihr anvertrauten Kinder „als Abbild Gottes“ sieht, die in ihrer „Individualität ernst zu nehmen“ seien und die man „reifen [...] lassen“ müsse. So formulierte sie ihr Aufgabenverständnis auch im Hinblick auf die Schülerinnen, die im Mittelpunkt aller pädagogischen Bemühungen stehen müssten, und die Lehrerinnen und Lehrer, die „Vorbild und Erzieher“ sein sollten und mit ihrer „Fantasie [und] Kreativität“ gemeinsam den Lebensraum Schule bewusst gestalten können.

Auch die Oberin des Ordens der Augustiner Chorfrauen, Sr. M. Veronika Maaßen, verwies auf den Auftrag des Ordensgründers Pierre Fourier „Fais le grandir“ und stellte heraus, dass Frau Cremer bereits im letzten Jahr gezeigt habe, wie wichtig ihr ein Verständnis ihrer Leitungsaufgabe als Dienst an der Schulgemeinschaft sei. So habe sie in turbulenten Situationen ihre „kluge[...] Besonnenheit“ bewahrt und Orientierung gegeben.

So lobte der ehemalige Schulleiter des Gymnasiums, OStD aD Hartmut Mecke, der Frau Cremer bereits als Referendarin kennenlernte, auch ihre fachwissenschaftliche sowie methodisch-didaktische Kompetenz, die sich in ihrer Bereitschaft des Forderns und Förderns der Schülerinnen zeige.

Als Aufgabe für die Zukunft ergebe sich daraus die Verantwortung, so Sr. M. Veronika Maaßen, auch weiterhin die Schule als Lebensraum verantwortungsvoll mitzugestalten.

Der kommissarische stellvertretende Schulleiter, OStD Wilfried Fastlabend, griff in seinem Grußwort den Gedanken der Schule als Lebensraum auf, die, geprägt von einem christlichen Geist, das „Wunder des Werdens und Wachsens“ ihrer Schülerinnen begleiten solle und wünschte Frau Cremer für die Umsetzung dieser pädagogischen Visionen weiterhin „Gottes reichen Segen“.

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