Schule und Erziehung

"bunt statt blau": Schülerinnen des St.-Ursula-Gymnasiums (Attendorn) gewinnen Sonderpreis beim DAK-Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Die Preisträgerinnen Alina Arens und Marieke Witte mit Kunstlehrerin Heike Heymann, dem stellvertr. Schulleiter Thomas Schomaker und Carmen Rodriguez Extremera von der DAK-Geschäftsstelle Attendorn (v. l. n.r.) freuen sich über ihren Erfolg.Attendorn, 15. Juni 2011 Ihre Bilder sind cool, krass und provokant: Mehr als 12.000 Jungen und Mädchen haben sich im März und April am bundesweiten DAK-Wettbewerb „bunt statt blau“ gegen das Komasaufen beteiligt. Alina Arens und Marieke Witte, beide Schülerinnen am St.-Ursula-Gymnasium Attendorn erhielten den Sonderpreis „Jüngste Teilnehmer“ in Nordrhein-Westfalen. Ihr Kunstwerk wurde mit Unterstützung ihrer Kunstlehrerin Frau Heymann erstellt. Als Gewinn gab es einen Geldpreis.

„Im Kampf gegen Alkoholmissbrauch sprechen die Bilder der Jugendlichen eine deutliche Sprache“, sagt DAK-Kundenberaterin Carmen Rodriguez Extremera. „Wenn so ein buntes Schock-Plakat im Schulunterricht entsteht, bringt das mehr als viele Info-Flyer oder Vorträge.“ In den vergangenen Wochen haben mehr als 800 Schulen das Thema Alkohol auf den Stundenplan gesetzt. Hintergrund: 2009 landeten 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus, was einen neuen Höchststand bedeutet. Auch im Kreis Olpe ist die Zahl der Betroffenen seit dem Jahr 2003 deutlich gestiegen.

Regelmäßiges Rauschtrinken bei Jugendlichen

Schirmherrin in NRW für den Wettbewerb „bunt statt blau“ ist die Gesundheitsministerin Barbara Steffens, die sich über die große Resonanz freut. „Alkoholprävention sollte fester Bestandteil des schulischen Lernens sein“; erklärt Steffens. „Ich erwarte, dass der Wettbewerb in den Schulen zum Anlass genommen wird, über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die Gefahren des Rauschtrinkens zu diskutieren.“

Während der regelmäßige Alkoholkonsum insgesamt zurückgeht, ist der Anteil derjenigen, die zu bestimmten Anlässen größere Mengen Alkohol konsumieren, immer noch besorgniserregend hoch. In einer aktuellen DAK-Studie erklärten 42,6 Prozent der 10 bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler, dass sie sich im vergangenen Monat am Rauschtrinken beteiligt haben, d.h. in kurzer Zeit mindestens fünf Gläser Bier, Wein oder Schnaps getrunken haben.

Auch die durch die aktuelle Echo-Nominierung bekannte Band „Luxuslärm“ unterstützt die Kampagne, bei der jetzt im Juni aus 16 Landessiegern die Bundessieger gekürt werden. Informationen über die Gewinner und die besten Plakate gibt es im Internet unter www.dak-buntstattblau.de. Die Initiative „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Quelle: DAK-Pressemitteilung, Attendorn

 

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