Schule und Erziehung

Naturkatastrophe in Recife (Brasilien) - Marienschule Hamm hilft

Überschwemmung in Recife Paderborn, Hamm 16.6.2011 Erneut ist die Stadt Recife von einer Naturkatastrophe betroffen. Heftige Regenfälle und eine Flutwelle, die der Atlantik durch die beiden Flüsse in die Stadt drückte, führten in diesem Monat in Recife zu starken Überschwemmungen, die zahlreiche Zerstörungen in der Stadt und auch im Projekthaus der CPP verursachten.

Daher erklärte sich die Marienschule bereit, das Projekt CCP mit weiteren 4000 € zu unterstützen. 2010 hatte die Marienschule bereits 17000 € für das Projekt CCP gespendet. Von diesem Betrag wurde u. a. ein "VW Transporter" angeschafft.

Im Folgenden geben wir Auszüge der Schilderung eines Augenzeugen wieder, der das Ausmass der Zerstörung erahnen lässt:

„Das Haus stand 10 cm unter Wasser. Auch die Granja (der Bauernhof) ist betroffen. Das Auto (der VW Bulli) ist schon kaputt und muss repariert werden. Erst einmal muss man aber der Ungezieferplage Herr werden, Unmengen von Kakerlaken tummeln sich im Projekthaus, sodass die Arbeit fast unmöglich ist.
Des Weiteren ist das Projekthaus jeden Tag übervoll, da viele Kinder und Jugendliche Schutz und Nahrung suchen. Die Straßen sind überflutet, die Geschäfte haben geschlossen und der Markt findet auch nicht statt. Die Leute, die ihnen dann und wann schon einmal helfen, sind mit sich selbst und ihren eigenen Problemen beschäftigt.
Zu allen Problemen kommt auch noch die prekäre finanzielle Situation dazu. Die Landesregierung zahlt die zugesicherten Gelder nicht oder nur minimale Summen. Der CPP geht das Geld für die Lebensmittel aus, um die vielen Kinder und Jugendlichen zu versorgen.
Ein Großteil der Mitarbeiter der CPP hat sich bereit erklärt, erst einmal auch ohne Gehaltszahlungen weiter zu arbeiten, damit die Lebensmittel für die Betreuten gekauft werden können.“

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