Schule und Erziehung

Mit dem Sonderzug nach Hamburg. Gymnasium St. Xaver auf großer Fahrt

Imposant die Queen Mary 2 im Hamburger HafenBad Driburg, 6.6.2011 "Sonderfahrt des Gymnasiums St. Xaver nach Hamburg" stand auf den Zetteln, die an den Fenstern der Zugabteile klebten und klein darunter: "und zurück". Aber an das Zurück dachten an diesem Morgen die Schülerinnen und Schüler des Driburger Gymnasiums St. Xaver wohl kaum, vielmehr war überall eine gespannte Vorfreude auf das kommende Ereignis zu spüren, hatte doch der größte Teil der Schüler zuvor noch keine gemeinsame Fahrt der ganzen Schule erlebt. Da nahmen sie es mitsamt ihren Lehrer und etlichen mitreisenden Eltern gern in Kauf, einmal zwei Stunden vor dem normalen Unterrichtsbeginn auf den Bahnhöfen in Altenbeken oder Sandebeck zu stehen, von dort holte nämlich der Sonderzug die immerhin rund 950 Personen umfassende Schulgemeinde ab.

Vielfältiges Programm für jede Altersstufe und Interessenlage

Ein Besuch des Hafens – Hamburgs „Tor zur Welt“ - und eine Hafenrundfahrt war für viele natürlich ein Muss und ein großartiges Erlebnis, konnte man dabei doch auch einen bewundernden Blick auf die im Bau befindliche Elbphilharmonie werfen, dem neuen architektonischen und musikalischen Wahrzeichen der Hansestadt.

Den Fußball-Fans gewährte eine Führung durch das Stadion der FC St. Pauli am Millerntor Einblicke in die Welt der wohl kultigsten Kicker der Bundesliga. Andere zog es in die alte Speicherstadt zum Mini Wunderland, wo auf beeindruckende Weise die „ganze weite Welt“ im Miniaturformat präsentiert wurde.

Die Zeit im Zug verging bei guter Stimmung wie im Flug.Im „Hamburg Dungeon“ erwartete die Xaverianer eine Zeitreise durch die dunkle Vergangenheit der Hansestadt. Mit einem altertümlichen Fahrstuhl ging es tief unter die Speicherstadt. Mit viel Witz und Ironie hauchten Schauspieler der Vergangenheit neues Leben ein. So erlebten die Schüler zum Beispiel den großen Brand der Stadt, die Qualen der frühen Foltermethoden oder die Hinrichtung des Piraten Klaus Störtebeker. Die neueste Show des Dungeon kommt ähnlich schaurig daher, trägt den bezeichnenden Titel „Moorleichen – niemand hört dein Schreien“ und bringt nach einer Sturmflut versunkene Leichen aus dem Moor wieder zum Vorschein.

Schulgemeinschaft im Zug erlebbar gemacht

Die Weltstadt Hamburg hat eben viel zu bieten und ist wahrlich eine Reise wert! Ein wenig Zeit blieb natürlich auch für einen kleinen Imbiss, bis es aber schließlich am frühen Abend heißen musste: Aufbruch zum Bahnhof! Als der Sonderzug wieder an den heimatlichen Bahnhöfen hielt, war ein Fahrt Erlebnis der besonderen Art zu Ende gegangen, nämlich ein Erleben von Schulgemeinschaft, das eine Busfahrt auf diese Weise nicht vermitteln kann.

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