Schule und Erziehung

Erzbistum Paderborn investiert in Hildegardis-Schule

Das Erzbistum Paderborn plant Teilabbruch und Teilneubau der Hildegardis-Schule in Hagen.Hildegardis-Schule Hagen / Paderborn, 11. Mai 2011. Das Erzbistum Paderborn modernisiert die Hildegardis-Schule in Hagen. Mit einem Teilabbruch und einem Teilneubau werden die Gebäude des Gymnasiums saniert und bedarfsgerecht gestaltet. Am Montag vergab ein Preisgericht in einem begrenzt durchgeführten Wettbewerb den ersten Preis einstimmig an die freien Architekten Lamott + Lamott aus Stuttgart.

Energetischer Sanierungsbedarf, Bestimmungen des Brandschutzes und die veraltete Haustechnik führten zu Überlegungen, die Gebäude der Hildegardis-Schule in Hagen grundlegend zu sanieren, ja teilweise abzureißen. Bei einem begrenzt ausgeschriebenen Architektenwettbewerb, zu dem zehn Architekturbüros eingeladen waren, wurden verschiedene Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und vorgestellt. Das Preisgericht unter Vorsitz des Paderborner Generalvikars Alfons Hardt vergab jetzt den ersten Preis an Lamott + Lamott freie Architekten BDA aus Stuttgart.

Modell der Hildegardis-Schule mit den geplanten Veränderungen.Hildegardis-Schule Geplant ist: Der „Altbau“ des Gymnasiums bleibt in seiner Substanz erhalten und wird umfassend saniert. Damit soll die Identifikation mit der vom Erzbistum Paderborn getragenen Schule gewahrt und fortgeführt werden. Die später errichteten Baukörper des Gymnasiums werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Konkret: neu geplant werden Aula, Sporthalle, Kapelle, Cafeteria und Klassenräume. „Wir wollen so viel erhalten, wie es sinnvoll ist, und reißen ab und ersetzen, wo es notwendig ist“, sagt Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca. Ihr ist das Stichwort „Nachhaltigkeit“ wichtig, geht es bei der Investition des Erzbistums Paderborn doch nicht allein um eine energetische Sanierung, vielmehr auch um die weitere Identifikation mit der Schule durch die Erhaltung des Altbaus. Das Kreuz auf dem früheren Klostergebäude erhält einen würdigen Platz. Die Grablege der Schwestern bleibt erhalten.

Für den Abriss, Neubau und die Sanierung der Hildegardis-Schule ist ein Kostenrahmen von 15 Millionen Euro eingeplant. Der Schulbetrieb wird fortgeführt, was durch fest umschriebene Bauabschnitte ermöglicht wird. „Wir sind an einer schnellen Realisierung interessiert. Wir hoffen auf einen Start mit dem ersten Bauabschnitt im Sommer des nächsten Jahres“, so die Diözesanbaumeisterin.

Preisrichter waren Generalvikar Alfons Hardt, Monsignore Joachim Göbel (Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat), Diözesanbaumeisterin Emanuela Freiin von Branca, Dr. Christian Strähler (Leiter der Fachgruppe Einzelplanung der Stadt Hagen), Professorin Eva Pape (Köln), Professor Bernd Borghoff (Aachen), Professor Zvonko Turkali (Frankfurt). Auch Ulrike Scholz als Elternvertreterin und Eva Nelius als Schülersprecherin der Hildegardis-Schule waren beratend beteiligt.

Die einzelnen Wettbewerbsbeiträge zur Sanierung der Hildegardis-Schule werden in der Zeit vom 16. bis 27. Mai im Foyer der Schule ausgestellt.

Quelle: PDP vom 11.5.2011, Erzbischöfliche Presse- und Informationsstelle

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