Schule und Erziehung

Elisabeth Cremer zur neuen Schulleiterin des Gymnasiums St. Michael (Paderborn) ernannt

Elisabeth Cremer ist seit dem 1.4.2011 neue Schulleiterin des Gymnasiums St. Michael in Paderborn. Paderborn, 7.4.2011 Studiendirektorin i. E. Elisabeth Cremer hat zum 1. April 2011 ihr Amt als Schulleiterin des Gymnasiums St. Michael in Paderborn angetreten.

Cremer war bisher stellvertretende Schulleiterin am Gymnasium St. Michael und nahm seit diesem Schuljahr die Schulleitung dieser Schule kommissarisch wahr, da der bisherige Schulleiter, Stefan Zingler, im Sommer 2010 in die Hauptabteilung Schule und Erziehung des Erzbischöflichen Generalvikariat gewechselt hat. Hier ist er für die Qualitätsanalyse an katholischen Schulen zuständig.

Elisabeth Cremer ist seit über 30 Jahren mit dem Gymnasium St. Michael verbunden, da sie 1980 dort ihren beruflichen Werdegang begann. Die in Delmenhorst (Oldenburger Land) geborene Elisabeth Cremer studierte von 1974  bis 1980 Deutsch und katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität. In ihrer Examensarbeit beschäftigte sie sich mit Bischof Galen und seinem Verhältnis zum Nationalsozialismus bis zur Veröffentlichung der Enzyklika "Mit brennender Sorge". Ihre Referendariat absolvierte sie dann am Studienseminar in Paderborn. Die Ausbildungsschule war bereits das Gymnasium St. Michael. Elisabeth Cremer ist verheiratet und hat zwei mittlerweile erwachsene Kinder.

Geprägt durch eine Erziehung im tiefreligiösen Elternhaus war sie von Anfang an beeindruckt vom besonderen Geist des Michaelsgymnasiums, der Freundlichkeit der Schwestern, ihrer Offenheit und Toleranz, aber auch von ihrer Verwurzelung in der 400jährigen Tradition  des Ordens. Diesen in den Schulen St. Michael praktizierten personalen Aspekt von Erziehung wurde für sie mehr und mehr auch zu einem persönlichen Anliegen. Schule sollte Lebensraum sein für alle an der Schulgemeinschaft Beteiligten.

Angesichts des bevorstehenden Trägerwechsels sieht sie ihre Aufgabenschwerpunkte im Erhalt der Tradition der Ordensschule sowie in der Fortsetzung des Leitbildprozesses, um das Michaelsgymnasium in die Gemeinschaft der bischöflichen Schulen einzugliedern. Zum Verhältnis zur Realschule sagt Elisabeth Cremer: "Besondere Möglichkeiten für die Michaelsschulen sehe ich in dem Angebot von zwei Mädchenschulen unter einem Dach; die enge Zusammenarbeit mit unserer Realschule ist mir daher besonders wichtig."

In der gegenwärtigen Umbruchsituation für Schulen – G8, Ganztag, individuelle Förderung, Inklusion – setzt sie auf Kooperation mit allen in der Schule arbeitenden Gruppierungen und Gremien. Gelassenheit statt Aktivismus sollte die Maxime des Handelns sein.

 

 

 

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