Schule und Erziehung

Bredenschulen in Brakel erweitern um einen Realschulzweig

V.l.n.r.: Matthias Koch (stellvertr. Schulleiter Gymnasium Brede), Hubertus Roland (stellvertr. Schulleiter Berufskolleg Brede), Dr. Friedhelm Molitor (Schulleiter Gymnasium Brede), Elisabeth Zurhove (Erprobungsstufenkoordinatorin Gymnasium Brede), Edmund Hermwille (Schulabteilung Erzbistum Paderborn), Reinhard Dittrich (Koordinator Berufliches Gymnasium am Berufskolleg Brede), Georg Moritz (Schulleiter Berufskolleg Brede). Brakel/ Paderborn, 29.9.2010. Die Bredenschulen in Brakel – bestehend aus einem Gymnasium und einem Berufskolleg - erweitern ihr Angebot an schulischen Ausbildungsgängen zum kommenden Schuljahr um eine einzügige Realschule.

In Absprache mit dem Schulträger, dem Erzbistum Paderborn und der Bezirksregierung Detmold, werden die Bredenschulen als private Angebotsschulen zum kommenden Schuljahr zusätzlich zum bestehenden Gymnasium und Berufskolleg einen einzügigen Realschulzweig anbieten.

Damit kommt die Brede dem vielfachen Elternwunsch nach, einen schulischen Ausbildungsgang für Schülerinnen und Schülern an einer katholischen Privatschule zu ermöglichen, die eine Realschulempfehlung haben. Gleichzeitig richtet sich dieses Angebot auch an Eltern, die unsicher sind, ob sie ihren Kindern die Anforderungen von G 8 zumuten wollen oder können.

Mit dieser Angebotserweiterung ist es nun möglich, dass Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 5 innerhalb eines Schulgebäudes, aber in getrennten Schulformen unterrichtet werden. Dies führt zu einer großen Durchlässigkeit des Systems für die Schülerinnen und Schüler im Sinne einer individuellen Förderung. Entsprechend der individuellen Entwicklung der Kinder kann schulintern vom Realschulzweig in den gymnasialen Zweig gewechselt werden und umgekehrt.

Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Schulformen ergeben sich große Synergieeffekte, die sich positiv auf die Wahlmöglichkeiten der Fächerwahlen und Differenzierungen auswirken, beispielsweise in musischen oder auch naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen.

Gleichzeitig bleiben die spezifischen Besonderheiten der unterschiedlichen Schulformen, durch die die Bredenschulen sich auszeichnen, uneingeschränkt erhalten.

Als private Angebotsschule in der Mitte des Kreises Höxter bieten die Bredenschulen durch die Erweiterung um eine Realschule nun alle schulischen Bildungsabschlüsse an:

Es ist nun möglich, an der Brede das Abitur nach acht Jahren zu erwerben (G 8) oder auch nach neun Jahren (G 9), in dem zuerst die Realschule durchlaufen wird und dann die dreijährige gymnasiale Oberstufe.

Hier kann dann das Abitur an dem allgemein bildenden Gymnasium oder an dem beruflichen Gymnasium in dem Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung erworben werden. Stattdessen können Schüler nach wie vor aber auch die Fachhochschulreife in der zweijährigen Höheren Handelsschule erlangen.

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