Schule und Erziehung

Erzbischof Hans-Josef Becker verleiht die Missio Canonica

Die Missio-Kandidatinnen und -kandidaten stellen sich mit Erzbischof Becker (Mitte) sowie den Referentinnen und Referenten einem gemeinsamen Gruppenfoto. Paderborn, 11. Juli 2011 In der Krypta des Hohen Domes verlieh Erzbischof Hans-Josef Becker im Rahmen einer Eucharistiefeier die Missio Canonica an 35 zukünftige Religionslehrerinnen und –lehrer. Diese Beauftragung ist die kirchenrechtlich vorgeschriebene Voraussetzung, um als katholische Religionslehrerin und –lehrer an Schulen das Fach Religion unterrichten zu dürfen.

Der Eucharistiefeier und der Übergabe der Missio-Urkunden vorangegangen war ein Vorbereitungstag, an dem sich die zukünftigen Religionspädagogen mit den spirituellen Dimensionen des Berufs auseinandergesetzt hatten. Begrüßt wurden die Teilnehmer am Morgen von Domkapitular Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung. Gestaltet wurde der Tag von Referentinnen und Referenten der Schulabteilung unter der Leitung von Gerhard Krombusch, Direktor des Instituts für Religionspädagogik und Medienarbeit.

Er stellte das Besondere dieses Tages in den Mittelpunkt: „Es geht nicht mehr um Studium, Prüfung und Nachweis von Qualifikationen – es geht um eine Sendung, um einen kirchlich öffentlichen Auftrag, den Sie annehmen, nicht zuletzt weil Sie überzeugt sind, dass Kinder und Jugendliche in der Schule ihre Sendung brauchen.“ Diese spirituelle Zielsetzung dieses Tages beinhaltete daher mit seinen verschiedenen Angeboten die Frage, was bedeuten einem Religionslehrer die Schülerinnen und Schüler? Was für eine Lehrerin, was für ein Lehrer möchte er für sie sein? Welche Ansprüche habt er an sich selbst? Und welches Bild von Gott trägt ihn und. spricht zu den Heranwachsenden im Unterricht? Und bei all dem: Woher nimmt er eigentlich die Kraft zu all dem? Welche Quellen kann er nutzen?

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Erzbistum Paderborn