Schule und Erziehung

Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden

Paderborn, 16.1.2018 An Ihrer Schule soll konfessionell-kooperativer Religionsunterricht erteilt werden? Sie möchten einen entsprechenden Antrag stellen? Dann ist ein Besuch einer dieser Fortbildungen obligatorisch.

"Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden. Antragsrelevante Fortbildung zur Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in NRW"

Es wird erwartet, dass jeweils ein/e Vertreter/in der evangelischen und der katholischen Fachschaft einer Schule gemeinsam daran teilnehmen.

Termin für die Primarstufe

Donnerstag, 19.04.2018 von 09.30 bis 17.00 Uhr

Ort: Haus „Maria Immaculata“
Mallinckrodtstr. 1
33098 Paderborn

Referenten:   
Katrin Holthaus, Konrektorin i.K., IRuM Paderborn
Moderator/innen ev./kath. Primarstufe 

Leitung:
Dr. Petra Lillmeier, IfL, Essen

Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 18111153 beim Institut für Lehrerfortbildung, Essen; www.ifl-fortbildung.de

Termin für die Sekundarstufe I

Mittwoch, 25.04.2018 von 09.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Ort: Haus „Maria Immaculata“
Mallinckrodtstr. 1
33098 Paderborn

Referenten:  
Alexander Schmidt, Rektor i.K., IRuM Paderborn
Moderator/innen ev./kath. Sek I 

Leitung:  
Dr. Paul Platzbecker, IfL, Essen

Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 18111156 beim Institut für Lehrerfortbildung, Essen; www.ifl-fortbildung.de

Weitere individuelle Alternativtermine sind für Schulen möglich. Wenden Sie sich bitte an: Katrin Holthaus (05251/125-1499, katrin.holthaus@erzbistum-paderborn.de) für den Primarbereich und Dr. Stefan Klug (05251/125-1915, stefan.klug@erzbistum-paderborn.de) für die Sekundarstufe I.

Was bieten diese Fortbildungen?

Ab dem Schuljahr 2018/19 kann auf Basis des geänderten Runderlasses zum Religionsunterricht in NRW und jeweils entsprechender Vereinbarungen zwischen den Kirchen in NRW die Kooperation zwischen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe bzw. Sekundarstufe I erweitert werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Antragstellung und die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts ist die Fortbildung der Religionslehrerinnen und Religionslehrer. 

Diese Fortbildungen, die von den evangelischen und katholischen Instituten gemeinsam mit den Schulreferaten der evangelischen Kirchenkreise verantwortet werden, suchen in die Intention und die Grundlagen dieser neuen Organisationsform des RU einzuführen. Weitere Ziele sind die Profilierung des Konfessionsbewusstseins der Lehrkräfte einerseits und die curriculare Gestaltung des konfessionell-kooperativen RU seitens beider Fachgruppen andererseits.

Sofern der besondere Wert des konfessionell-kooperativen RU in der Stärkung der konfessionellen Gemeinsamkeit bei gleichzeitiger Wahrnehmung der bestehenden Unterschiede besteht, sucht die Fortbildung dessen Qualität auf diese Weise sichern zu helfen. Der Besuch der Fortbildung ist für die antragstellenden Schulen obligatorisch. Es wird erwartet, dass jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin der evangelischen und der katholischen Fachschaft einer Schule gemeinsam daran teilnehmen. Die Fortbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. 

Themenschwerpunkte:

  • Konfessionssensibel Unterrichten: Voraussetzungen, Perspektiven
  • Entwicklung eines schulinternen konfessionell-kooperativen Curriculums
  • Einführung in Didaktik und Methodik des konfessionell-kooperativen RU

 

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Erzbistum Paderborn