Schule und Erziehung

Von Steinen, Büchern und Bildern: Lesekompetenzen

Paderborn, 19.12.2014 Lesekompetenz – keine PISA- oder IGLU-Studie der letzten Jahre ist ohne diesen Begriff ausgekommen. Im Gegenteil: Oft stand die (Über-)Prüfung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersstufen im Mittelpunkt. Wir buchstabieren diesen Bildungsbegriff in diesem Heft unserer Schulinformationen etwas anders, weiterreichend und überraschend zugleich. Mit diesen Worten skizziert Dompropst Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, einleitend in seinem Vorwort zum aktuellen Heft der Schulinformationen das Schwerpunktthema.

Hier geht´s zum Text von Heft 3/2014 der Schulinformationen.

Und so entfaltet sich eine Beschreibung von Lesekompetenzen anhand einer Spurensuche in biblischen und apokryphen Schriften und anhand von figürlichen Darstellungen im hohen Dom und in der Gaukirche in Paderborn (Gerhard Krombusch: „Selig, wer da liest!“ Warum Christen auf das Lesen nicht verzichten können). Katharina Kindermann und Ulrich Riegel (Universität Siegen, Seminar für Katholische Theologie) stellen ein empirisch angelegtes Forschungsprojekt zur Kirchenpädagogik, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Fähigkeit im Lesen und Verstehen von Kirchenräumen zu vermitteln, vor. Von besonderen Leseerfahrungen auf einer Studienreise nach Israel und Palästina berichtet Alexander Schmidt. Hier hat er an der Mauer, die Israel von den Palästinensergebieten trennt, Fotos zahlreicher Graffiti aufgenommen, Malereien auf hohem künstlerischen Niveau, die den Wunsch nach Frieden und Freiheit in die Welt hinausrufen.

Ausführliche Rezensionen, Veranstaltungsrückblicke und eine Liste über Neuerwerbungen des IRUM an seinen Standorten in Dortmund und Paderborn runden das Heft ab.

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