Schule und Erziehung

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Interview mit Claudia Albers-Riexgers

Frau Albers-Riexgers, Sie sind seit einem Jahr Mitarbeiterin im Bereich „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz an den Schulen“ tätig. Was sind Ihre Aufgaben?

Als Folge der sicherheitstechnischen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten haben sich die Arbeitsbedingungen für Schulleiter, Lehrer und Hausmeister in den allgemein bildenden Schulen sehr gewandelt und die Veränderungen schreiten fort. Da die Bestimmungen und Forderungen im Bereich der Arbeitssicherheit auch sehr vielfältig sind, stehe ich als Ansprechpartnerin für die Verantwortlichen zur Verfügung. Mein Arbeitsbereich ist die Unterstützung der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung der Schulen.

 Was bedeutet Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz?

Früher sprach man von „Unfallverhütung“. Der Begriff Arbeitsschutz umfasst heute mehr als die Unfallverhütung: Er umfasst auch die Erhaltung der Gesundheit bei der Arbeit, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und beeinflusst damit auch die Leistungsfähigkeit, die Qualität der Arbeit und der Arbeitsergebnisse. Vor allem die Schulleitungen, aber auch die Funktionsträger wie Sicherheitsbeauftragte oder Gefahrenstoffbeauftragte prägen durch ihr gesundheitsförderliches und präventives Handeln die Gesundheitsqualität einer Schule.

An welchen Themen und Projekten arbeiten Sie aktuell?

Momentan erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit den Schulen die Gefährdungs-beurteilungen als Grundstock für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz. Allerdings ist die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung keine einmalige Aktion, sondern Bestandteil der kontinuierlichen Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes an den Schulen.

Parallel werden die Schulen mit unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit begangen. Durch die
Begehungen erfahren die Schulen Unterstützung und werden individuell betreut, um die notwendigen Maßnahmen in diesen Bereichen umzusetzen.

Welche Herausforderungen sehen Sie?

Wurde Arbeitsschutz in der Vergangenheit fast ausschließlich unter der Leitfrage „Was macht krank?“ betrieben, kommt im heutigen Verständnis als Leitfrage hinzu: „Was hält gesund?“ Grundanliegen des Arbeitsschutzes muss heute Prävention sein. Meine wichtigste Herausforderung sehe ich darin, alle Beteiligten in diesem Bereich zu sensibilisieren sowie durch immer aktuelle Informationen umfassend zu informieren.

 Ansprechpartnerin:

Claudia Albers-Riexgers
Erzbischöfliches Generalvikariat
Hauptabteilung Personal und Verwaltung
Tel.: 0 52 51 / 1 25 – 12 16
Fax: 0 52 51 / 1 25 – 14 70
claudia.albers-riexgers@erzbistum-paderborn.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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