Schule und Erziehung

Neue Hildegardis-Schule in Hagen eingeweiht

Mit der Urkunde zur Einweihung des Neubaus der Hildegardis-Schule (v.l.): Erzbischof Hans-Josef Becker, Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat, Schulseelsorger Christian Haase, Omid Jafari, Schüler aus der internationalen Vorbereitungsklasse und Johanna Dziuk, Hauptabteilung Schule und Erziehung.pdp Hagen / Paderborn, 10. November 2017. Nach dreijähriger Bauzeit wurde am Freitag das neue Schulgebäude der vom Erzbistum Paderborn getragenen Hildegardis-Schule in Hagen eingeweiht. Nach umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten hatte der Schulbetrieb im überwiegend neu gebauten Gebäude nach den Sommerferien begonnen.

Jetzt segnete Erzbischof Hans-Josef Becker die Kapelle und die Schule. Sandfarben und mit hellen Holztönen verbindet die neue Hildegardis-Schule architektonisch Tradition und Moderne. Der Satz aus dem Markusevangelium - „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ - steht nicht nur bewusst am Anfang des Schulprogramms, er stand ebenso im Mittelpunkt der Andacht zur Einweihung. Die Kinder seien Basis und Ziel der schulischen Arbeit, sagte Schulseelsorger Christian Haase. Dabei gehe es neben der klassischen Bildung vor allem auch um die „Herzensbildung“ der Schülerinnen und Schüler.

Die Andacht zur Einweihung des Neubaus der Hildegardis-Schule feierten Erzbischof Hans-Josef Becker und Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat (v.l.) mit Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrern und zahlreichen Gästen.pdp Im Anschluss an die Andacht wurde die Einweihung mit einem Festakt und zahlreichen Gästen gefeiert. Die alte „Hilde“, wie die Schule mit der Namenspatronin, der Heiligen Hildegard von Bingen, liebevoll genannt wird, sei kaum wiederzuerkennen, meinte Erzbischof Becker. Die Optik habe sich verändert, aber das Grundanliegen, „nämlich die Bildung und Erziehung junger Menschen sowie die Vermittlung eines gelebten authentischen christlichen Glaubens“, bleibe unverändert. Diesem Anliegen der Augustiner Chorfrauen, welche die Schule 1925 in Hagen zunächst als Mädchenschule gründeten, bleibe die Hildegardis-Schule treu. Daran erinnert auch das Dachkreuz des früheren Klosters, das auf dem Schulgelände einen neuen Platz gefunden hat.

1987 entstand aus der Höheren Mädchenschule ein neusprachliches Gymnasium mit der gemeinsamen Bildung und Erziehung von Jungen und Mädchen. 1999 erfolgte der Trägerwechsel zum Erzbistum Paderborn.

In ihrer Geschichte wurde die Schule mehrfach umgebaut und erweitert und vor der jetzt abgeschlossenen Baumaßnahme bot der Komplex aus sehr verschiedenen Bauweisen ein uneinheitliches Bild.

Mit einem Gesamtaufwand von 24 Millionen Euro wurde die vom Erzbistum Paderborn getragene Hildegardis-Schule in Hagen vollständig neu gestaltet.pdp Mit Gesamtkosten von 24 Millionen Euro wurden dann Aula, Sporthalle, Kapelle, Cafeteria und Klassenräume neu gebaut. Das Eingangsportal richtet sich jetzt zur Zehlendorfer Straße aus. Hier steht auch die neue Kapelle, die den konfessionellen Charakter der Schule betont. Die Cafeteria hat eine Küche und die multifunktionale Aula bietet 300 Gästen Platz.

Umgesetzt wurde die Baumaßnahme nach einer Grundidee der Stuttgarter Architekten Lamott + Lamott durch das Architekturbüro Teigelkötter. „Wir finden heute ein beeindruckendes Gebäude und eine nicht minder beeindruckende Schule vor“, freute sich Erzbischof Hans-Josef Becker. Er dankte allen, die sich an der Realisierung dieses Projektes beteiligt hatten, so den Architekten, Fachplanern, Unternehmen, Handwerkern aber auch der Schulgemeinschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule und des Erzbischöflichen Generalvikariats.

Schülersprecherin Lea Müller überreichte Erzbischof Hans-Josef Becker ein Bild mit Fotos der aktuellen Schülerinnen und Schüler der Hildegardis-Schule.pdp Drei Jahre war der Schulbetrieb während der Baumaßnahmen in ein früheres Gebäude der Telekom ausgelagert, bevor die annähernd 800 Schülerinnen und Schüler sowie 74 Lehrerinnen und Lehrer im Sommer 2017 in den Neubau einzogen. In der Urkunde zu dem Gedenkstein, der anlässlich der Einweihung in eine Mauer im Foyer eingesetzt wurde heißt es: „Lernen, Begegnung mit Menschen und Begegnung mit Gott sollen sich in diesem neuen Schulgebäude wiederspiegeln.“

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