Schule und Erziehung

Kinder und Jugendliche schützen

Paderborn, 7. April 2011 (pdp). Mit einem Bündel von Maßnahmen reagiert das Erzbistum Paderborn auf die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen, die in den vergangenen Monaten bekannt geworden sind: Zum 1. April 2011 wurde eine neue "Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen für das Erzbistum Paderborn (Präventionsordnung – PrävO PB)" erlassen mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen bestmöglich vor sexuellem Missbrauch zu schützen.

Die Ordnung sieht zunächst die Einsetzung eines Diözesanbeauftragten zur Prävention sexuellen Missbrauchs vor, dessen Aufgabe es ist, die Ordnung umzusetzen und alle diözesanen Aktivitäten in diesem Feld zu unterstützen und zu vernetzen. Des Weiteren wird von allen Personen, die in kirchlichen Einrichtungen hauptamtlich beschäftigt sind und regelmäßig Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses verlangt. Schließlich bestimmt die neue Regelung, dass alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die in kirchlichen Einrichtungen regelmäßig Kindern und Jugendlichen begegnen, eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnen.

Mit der neuen Präventionsordnung setzt das Erzbistum Paderborn Vorgaben der Deutschen Bischofskonferenz um. Die Bischöfe der nordrhein-westfälischen Diözesen haben sich auf gemeinsamen Anforderungen und Vorgaben zur Prävention geeinigt.

Quelle: pdp vom 7. April 2011, Erzbischöfliche Presse- und Informationsstelle

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