Schule und Erziehung

Religionsunterricht und Katechese im Mittelpunkt der Gespräche der Deutschen Bischofskonferenz

Fulda, 26.9.2012 Anläßlich der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda haben sich die teilnehmenden Orts- und Weihbischöfe in einem Studientag einen Schwerpunkt auf die Glaubenskommunikation in Religionsunterricht und Katechese gelegt.

Im anschließenden Pressegespräch führte Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn) aus, dass der Religionsunterricht ein akzeptiertes Unterrichtsfach sei. Die Abmeldequote der Schülerinnen und Schüler liege seit vielen Jahren bundesweit unter fünf Prozent. Das sei vor allem das Verdienst der Lehrerinnen und Lehrer, die für viele Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus Ansprechpartner in Glaubens- und Lebensfragen seien.

Lesen Sie hier das vollständige Statement von Erzbischof Becker.

Für Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück) stand im Mittelpunkt seiner Ausführungen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Erstkommunion- und Firmvorbereitung, die weithin vom hohen Einsatz ehrenamtlicher Katechetinnen und Katecheten lebt – also von Menschen, die sich aufgrund ihrer Berufung als Christinnen und Christen für die Weitergabe des Glaubens engagieren. Katechese eröffnet in der Gemeinde Zugänge zum Glauben und zu dessen Vollzug in allen seinen Dimensionen des gemeinsamen Betens, Feierns und Teilens.

Lesen Sie hier das vollständige Statement von Bischof Dr. Bode.

Prof. Dr. Rudolf Englert vom Lehrstuhl für Religionspädagogik an der Universität Duisburg-Essen, berichtete von den intensiven Bemühungen der Religionspädagogik in den letzten zehn Jahren, die Qualität des Religionsunterrichts weiter zu stärken und zu verbessern. Alles in allem stehe der Religionsunterricht, gerade was seine unterrichtliche Qualität und sein fachliches Ansehen angeht, heute gut da. Die Ausbildung der Religionslehrerinnen und Religionslehrern erfolge auf dem gleichen Niveau wie das der Lehrerinnen und Lehrer anderer Schulfächer. Die Fortbildung und die verfügbaren Unterrichtsmaterialien dürfen als vorbildlich gelten.

Lesen Sie hier das vollständige Statement von Prof. Englert.

 

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Erzbistum Paderborn