Schule und Erziehung

Kirche und Schule im Gespräch

Paderborn, Dortmund 10.09.2015 Zu einem ersten Treffen von Religionslehrkräften und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Dekanatsebene hatte jetzt Tobias Ebert (Dekanatskatechet und Religionslehrer am Mallinckrodt-Gymnasium) eingeladen. Ziel des Treffens war es, einen Austausch über die alltäglichen und besonderen Fragen und Anliegen der Schule / Religionslehrkräfte und der pastoralen Mitarbeiter/innen zu initiieren. Während des Treffens im Kath. Centrum in Dortmund ging es im Wesentlichen um die Bereiche „Schule und Gemeinde / Pastoralverbünde“, „Jugendarbeit und Schule“ sowie um die Stellung des Religionsunterrichtes in der Schule.

Es kristallisierten sich unterschiedliche Anliegen je nach Schulform und Schulstufe heraus. So wurde die im NRW-Schulgesetz verankerte Seelsorgestunde durchaus mit Sorge gesehen, da die Rahmenbedingungen für dieses Angebot immer schlechter werden. Erste Überlegungen nahmen mögliche religiöse Projekte in den Blick, die anstelle der Seelsorgestunde durchgeführt werden könnten. Alle Teilnehmenden wünschten sich für die Zukunft mehr und regelmäßigen Kontakt zwischen Schule und Kirche. Als Alternative zur Dekanatsebene wurden die Pastoralen Räume genannt, von denen es im Dekanat Dortmund demnächst zehn geben wird.

In allen Schulformen gilt es, alternative Formen für Schulgottesdienste zu finden, um gemeinsame gottesdienstliche Feiern in den Schulen zu ermöglichen.

Alle Teilnehmenden brachten sich im Laufe der Veranstaltung in zwei der drei angebotenen Arbeitsgruppen ein, so dass möglichst viele persönliche Aspekte und Einstellungen zu den anstehenden Themen gesammelt werden konnten.

Viel Gesprächsstoff bot auch der Bereich „Jugendarbeit und Schule“. Hier wurde der Wunsch formuliert, dass sich die kirchliche Jugendarbeit in größerem Maße im schulischen Ganztag einbringen könnte.

Um die Stellung des Religionsunterrichtes (RU) an den Schulen ging es in einer letzten Arbeitsgruppe. Beklagt wurde hier, dass der RU oftmals in die Randstunden gelegt wird und der eigentliche vorgesehen Ersatzunterricht (praktische Philosophie) teilweise nicht angeboten wird. Bei den immer differenzierter werdenden konfessionellen Zusammensetzungen der Klassen fehle es an ökumenischen Modellen für den RU, wenngleich dieser konfessionell erteilt werden soll.

Tobias Ebert und die Verantwortlichen auf Dekanatsebene wollen für die Zukunft ein Konzept erarbeiten, das regelmäßige Treffen der Religionslehrkräfte mit pastoralen Mitarbeitern/innen sicherstellt.

 

 

 

 

 

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Erzbistum Paderborn