Schule und Erziehung

AG der Schulpflegschaften fördert mit eigenem Preisgeld Elternprojekt an den Werler Ursulinenschulen

Annette Tabor-Schneider (von links) und Dr. Sabina Grund haben das Geld von Frank Spiegel und Roland Gottwald bei einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften katholischer Schulen im Erzbistum Paderborn im Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg entgegengenommen. Werl, 7.4.2016 Die Arbeitsgemeinschaft ist von der Bundes-KED mit dem Elternpreis „Pro cura parentum“ für vorbildliche Arbeit ausgezeichnet worden. Beim jüngsten Treffen der Arbeitsgemeinschaft am Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg (Kreis Höxter) haben der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Frank Spiegel und Roland Gottwald, Geschäftsführer der KED im Erzbistum Paderborn, das Preisgeld an die Schulpflegschaft der Ursulinenschulen in Werl, vertreten durch Dr. Sabina Grund und Annette Tabor-Schneider, überreicht.

An der Schule in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn gibt es eine  internationale Startklasse (INSTA-Klasse), die mit 18 Kindern aus fünf  Nationen voll besetzt ist. Auch die Schulpflegschaft engagiert sich für die Flüchtlingskinder und möchte auf Elternebene Kontakte herstellen zwischen einheimischen Eltern sowie Vätern und Müttern der Flüchtlingskinder.

„Unser Ziel ist es, den Eltern die Bereiche Leben, Schule und Kultur zu vermitteln, damit die Kinder das, was sie in der Schule erleben, auch daheim weiterleben können“, nannten Dr. Sabina Grund und Annette Tabor-Schneider ein Ziel.

Voraussetzung dazu sei aber, erst einmal miteinander ins Gespräch kommen zu können. „Wir wollen jetzt das gemeinsame Kochen als Möglichkeit dazu nutzen“, berichtete Dr. Sabina Grund bei der Übergabe des Preisgeldes und bedankte sich für die finanzielle Unterstützung.

„Wo, wenn nicht bei einem von Eltern initiiertem Projekt wie diesem wäre das Preisgeld besser aufgehoben“, ist Frank Spiegel überzeugt, dass das einstimmige Votum der Arbeitsgemeinschaft die richtige Wahl war und die 250 Euro bestens angelegt ist.

Dr. Sabina Grund und Annette Tabor-Schneider versprachen, künftig regelmäßig vom Gedeihen des Eltern-Projektes zu berichten.


HINTERGRUND Pro cura Parentum

Mit dem KED-Elternpreis "Pro cura parentum" zeichnet die KED- Bundesverband Eltern für ihr besonderes Engagement in Bildungseinrichtungen, insbesondere in Schule und Kita, aus. Die KED macht damit vorbildliche Modelle bekannt und regt zur Nachahmung an. "Pro cura parentum" bedeutet "Für die Sorge der Eltern".

Damit unterstreicht die KED, welche Bedeutung die Eltern für eine gute Entwicklung und Förderung ihrer Kinder haben. Dass sie hier mitgestalten, entspricht dem Elternrecht, ist zugleich aber auch Verpflichtung.

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