Schule und Erziehung

Verabschiedung von Edmund Hermwille aus dem aktiven Dienst

Domkapitular Joachim Göbel (r.) verabschiedet Edmund Hermwille aus dem aktiven Dienst und bedankt sich bei seiner Ehefrau für die Unterstützung. Paderborn, 30.9.2013 Der letzte Tag des Monats September war für Edmund Hermwille gleichzeitig der letzte Arbeitstag in der Hauptabteilung Schule und Erziehung als Leiter der Abteilung Katholische Schulen in freier Trägerschaft des Erzbistums Paderborn. Und so kamen viele, die in den 12 Jahren seines Dienstes in der Schulabteilung Kontakt mit ihm hatten. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Weggefährten stellten mit einem Gottesdienst in der Kapuzinerkirche unter der Leitung von Domkapitular Joachim Göbel, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung, die darauf folgende Verabschiedung im Liborianum unter den Zuspruch Gottes.

In seinen einleitenden Worten dankte Domkapitular Joachim Göbel dem scheidenden Edmund Hermwille für seinen verantwortungsvollen Dienst in der Schulabteilung. Die Tugenden, die ihn als guten Lehrer über 20 Jahre lang in der Schule ausgezeichnet hätten, seien auch in der Arbeit in der Schulabteilung zur Entfaltung gekommen. Seine Offenheit und Zugewandheit, seine ehrliche Zuwendung gegenüber dem Gesprächspartner sei eine der wesentlichen Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit in der Abteilung und mit den Schulleitungen gewesen. Herausforderungen organisatorischer und personeller Art sei er mit Aufrichtigkeit, Klugheit und persönlichem Einsatz begegnet, unaufgeregt und zielgerichtet habe er Lösungsansätze erarbeitet und umgesetzt.

Ähnlich charakterisierte Bernadette Freitag für die Mitarbeitervertretung den Charakter Hermwilles. Mit seiner Zugewandtheit habe er immer Zeit für die Sorgen und Fragen der Mitarbeiter gehabt. Er sei verläßlich gewesen und besonnen. Besonders hob sie seine Gastfreundschaft hervor. So hatten die Eheleute Hermwille anläßlich des Abteilungsausflugs 2008 zur Landesgartenschau in Rietberg kurzerhand alle Teilnehmer zu sich nach Hause in den Garten eingeladen.

Im Auftrag der Schulleitungen der Katholischen Schulen überreicht Heinz Brüning (r.) Edmund Hermwille Präsente zum Zeichen des Dankes für die gute Zusammenarbeit. Heinz Brüning, Leiter der St. Walburga-Realschule in Meschede, bedankte sich im Namen der Schulleitungen der Katholischen Schulen in freier Trägerschaft des Erzbistums Paderborn für die Zusammenarbeit in den letzten 12 Jahren. Er lobte die "unkonventionelle" Arbeitsweise Hermwilles, der sich selbst einmal in einem Interview als "Mädchen für alles" bezeichnet hatte. Damit komme, so Brüning, zum Ausdruck, dass er stets lösungsorientiert vorgegangen sei, nie unnötig die Aspekte von Schulaufsicht überbetont, sondern die Belange der Schulen vor Ort im Blick gehabt habe. Er habe immer Respekt vor der Individualität und der Eigenständigkeit der einzelnen Schulen gehabt.

In einer sehr persönlich gehaltenen Rede bedankte sich Edmund Hermwille bei den vielen, die ihn auf den letzten 12 Jahren und darüberhinaus begleitet hätten. Ein besonderer Dank galt nicht zuletzt seiner Ehefrau, die ihn in allen Belangen immer unterstützt habe. Den Weg ins Generalvikariat habe er eher zufällig gefunden. Nach über 20jähriger Lehrertätigkeit habe er zwar schon den Wunsch nach beruflicher Veränderung verspürt, die Stellenanzeige sei ihm aber zufällig in die Hände gekommen. Die bei den Vorrednern immer wieder angeklungene Frage, warum jemand von der Schule in eine Behörde wechsle, griff Edmund Hermwille auf: "Ich habe bei meiner Tätigkeit in der Abteilung Katholische Schulen in freier Trägerschaft die Möglichkeit gesehen, das Profil dieser Schulen mit einem Wertekanon weiterzuentwickeln , der auch mein eigenes Leben prägt."

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von Alexander Nikolaev (Saxophon) und Klaus Stehling (Klavier) vom Mallinckrodt-Gymnasium (Dortmund).

 

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