Schule und Erziehung

„… auf einer Insel wär´ ich gern…“

Die Krippe im Boot in der Inselkirche St. Ludgerus war ein besonderer Anziehungspunkt, vor dem sich auch die Teilnehmerinnen der Inseltage, geleitet von Melina Lohmann und Adelheid Büker-Oel, gerne zum Gruppenfoto aufstellten. Paderborn/ Norderney, 11.1.2018 Stürmisch ging es in diesem Jahr bei den Inseltagen für Lehrer/innen auf Norderney zu: für einige Teilnehmerinnen war in Norddeich-Mole zunächst einmal Schluss, weil auf Grund des Sturms keine Fähren mehr fuhren. Da hieß es improvisieren, zwischenübernachten und dann am nächsten Tag übersetzen, damit dann die (fast) vollständige Gruppe Insel und Meer, Ebbe und Flut, Hafen und Strand gemeinsam genießen konnten.

Eingestimmt durch Körperübungen am Morgen, konnten alle durch die Impulse, die sich vor allem mit dem Beginn des Johannes-Evangeliums beschäftigten, den Abschied vom alten Jahr und den Blick auf das kommende wagen. Texte und Bilder begleiteten dabei und die langen Wege am Strand von Norderney, der Wind und die Wellen taten ihres dazu, dass sich Erholung einstellen konnte. Der Blick auf das neue Jahr wurde auch dadurch ganz konkret, dass sich alle Teilnehmerinnen in einer täglichen „Kreativzeit“ einen Kalender gestalteten, der mit Bildern von der Insel und bedeutsamen Texten in jedem Monat schöne Erinnerungen wachrufen wird.

„Zeit für sich“ gab es auch an jedem Tag. Einige Stunden standen ganz im Fokus der freien Gestaltung, die die Teilnehmerinnen allein und mit der „Stille“ des Meeres verbringen konnten. „Welch´ ein Luxus, soviel Zeit ganz allein für sich zu haben ohne Anforderung, ohne funktionieren zu müssen“, betonten viele der Lehrerinnen. In den abendlichen Impulsen wurden dann die Erfahrungen des Tages aufgegriffen und unter den Segen Gottes gestellt.

Selbstverständlich gehört zu den Inseltagen auch der Besuch der Kirche St. Ludgerus dazu, die in diesem Jahr wieder mit einer Krippe in einem Boot eine inspirierende Darstellung der Geburtsszene Jesu bot.

Angefüllt und gestärkt mit Inspirationen, durch gute Gespräche und mit dem Rauschen des Meeres im Ohr ging es schließlich nach vier Tagen wieder zurück nach Hause und in den Alltag – in der Hoffnung, dass die Tage auf der Insel noch lange nachwirken.

 

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Erzbistum Paderborn